Real-Präsident fordert Erklärung von Ronaldo

Real-Präsident fordert Erklärung von Ronaldo

Jetzt hat der Präsident von Real Madrid erklärt: Er bleibt. Ronaldo soll darüber so empört sein, dass er Spanien nach acht Jahren den Rücken kehren will.

Real-Präsident Florentino Perez kündigt Gespräche mit Cristiano Ronaldo an.

Am Sonntagabend hob sich für Cristiano Ronaldo erstmals der Vorhang auf der Confed-Cup-Bühne im russischen Kasan - beim 2:2 des Europameisters gegen Mexiko konnte der Weltfußballer aber nicht so glänzen wie gewohnt.

CR7 wird von der Staatsanwaltschaft in Madrid vorgeworfen, zwischen 2011 und 2014 Steuern in Höhe von 14,7 Millionen Euro mittels Offshore-Unternehmen hinterzogen zu haben. Ein angebliches Interesse des deutschen Rekordmeisters Bayern München dementierte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ausdrücklich.

Erstaunlicherweise hat ja doch ein Spiel mit Ronaldo stattgefunden, so gab es immerhin 90 Minuten und ein paar Minuten obendrauf ein anderes Thema als die Steuervorwürfe gegen den Außergewöhnlichen. Oder er versucht mit seinem einflussreichen Berater Jorge Mendes den Druck auf Real zu erhöhen, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen.

"Wir alle müssen unseren steuerlichen Pflichten nachkommen, aber ich habe keine Zweifel bei Cristiano".

Beides ist denkbar, aber immer noch schwer vorstellbar bei seinem Anspruch, der beste Spieler der Welt zu sein, der mit dem besten Verein der Welt möglichst viele Titel holt. "Und dort hatte er nie Probleme". So berichtet es die Madrider Sport-Tageszeitung "Marca" exklusiv. "Ich verlasse Real. Es gibt kein Zurück".

"Was passiert ist - und es ist sicher, dass etwas passiert ist, das seine Glaubwürdigkeit beeinflusst hat - muss er uns erklären, mit uns sprechen und wir werden weiter sehen", sagt Perez gegenüber "Onda Cero". Beim Confed Cup kommen erstmals bei einem großen Fifa-Turnier die Video-Referees zum Einsatz, um bei spielentscheidenden Situationen wie Toren, Abseits, Roten Karten oder Elfmetern die Korrektur offensichtlicher Fehlentscheidungen zu ermöglichen. "Das ist noch nicht beendet, und ich möchte das portugiesische Team nicht stören". Aber kaum war die Partie beendet, der umstrittene Videobeweis ausdiskutiert, ging es wieder nur um die eine Person: Und mit beharrlichem Schweigen heizte Cristiano Ronaldo die Spekulationen um seine Zukunft weiter an.

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