Real-Präsident: Ronaldo wird bei Real Madrid bleiben

Doch will der Weltfußballer überhaupt wechseln - und wenn ja, wohin?

Wie die Konkurrenzzeitung "AS" meldet, sei Ronaldos Entscheid für einen Weggang schon vor dem Final der Champions League vor zwei Wochen gefallen.

Wie realistisch ist ein Wechsel? Tatsächlich wolle Ronaldo weg aus Spanien, wird ein Sprecher zitiert, er sei verärgert und fühle sich ungerecht behandelt. "Es ist normal: Er ist der beste Spieler der Welt", schwärmte der Torschütze. Die Ablösesumme ist auf eine Milliarde Euro festgeschrieben.

Nach 46 Saisonspielen für Real tut sich Ronaldo den Confed Cup im Gegensatz zu einigen deutschen Stars überhaupt noch an.

Ronaldo, gegen den in Spanien zudem wegen angeblicher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe ermittelt wird, ist mittlerweile nicht der einzige Profi von Real Madrid, der Probleme mit den Justizbehörden hat.

Ronaldo zehnmal so teuer wie Tolisso? Trotzdem gewann Ronaldo in den Monaten danach die Champions League, die spanische Meisterschaft und stellte dazu noch einige Rekorde auf: Sein 100. Tor in einem Europapokal-Wettbewerb, Platz eins in der ewigen Torschützenliste von Real Madrid. Etwas ruhiger sieht die spanische Sportzeitung "Marca", die Real Madrid sehr nahe steht, die Situation. Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen. Aktuell verdient er rund 50 Millionen Euro brutto pro Jahr.

Für Ronaldo kämen bei einem Abschied kaum Clubs infrage. Auch ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen. Das gut vernetzte Blatt beruft sich auf das gute Verhältnis von Bayern-Cheftrainer Carlo Ancelotti (58) zum Real-Torjäger. "Aber das Gesamtkonzept kann natürlich mal viel sein". Und zwar von der "Gazzetta dello Sport". Außerdem dürfte Ronaldo das Gehaltsgefüge bei den Bayern gehörig durcheinanderbringen. Das wollen die Münchner Bosse auf keinen Fall.

Vor Anpfiff des 2:2-Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko nutzte Portugals Teamchef Fernando Santos die wiederkehrenden Fragen für eine Verteidigungsrede. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet".

Nur schnell weg, bloß nichts sagen, einfach untertauchen - gehetzt und hektisch hatte der Portugiese noch am Sonntagabend in der Kasan-Arena alle Fragen zu seiner sportlichen Zukunft offen gelassen. Auch Torwart Rui Patricio bekräftigte, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert. "Auch wenn ich nicht treffe, versuche ich dem Team zu helfen".

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