Schweigeminute für Opfer von Hochhausbrand

Das Hochhaus brannte fast vollständig aus

Am Vormittag hatte Königin Elisabeth II. vor ihrer offiziellen Geburtstagsparade in einer Schweigeminute der Opfer der Brandkatastrophe und auch der jüngsten Terror-Anschläge in London und Manchester gedacht. Die Polizei erwarte jedoch keinen so hohen Anstieg mehr wie in den vergangenen Tagen.

Das Feuer war am frühen Mittwochmorgen in dem 24-stöckigen Grenfell Tower ausgebrochen. In dem Sozialbau lebten Berichten zufolge 400 bis 600 Bewohner. Die Opferzahl könnte in den kommenden Tagen auch noch weiter steigen.

In der Zwischenzeit wurde das erste Opfer identifiziert. Es sei durchaus möglich, dass das nicht bei allen Todesopfern gelingen werde, so sehr habe das Feuer im Grenfell Tower gewütet. Und eine gute Nachricht: Fünf nach dem Brand vermisst geglaubte Bewohner seien wohlauf. Die Beamten riefen auf Twitter dazu auf, den Bereich zu meiden, machten jedoch keine weiteren Angaben.

Die Zahl der vermissten Personen, die bisher nicht berücksichtigt wurden, sei im Vergleich zu der am Samstag genannten Zahl von 58 gestiegen, sagte der Polizeikommandant Stuart Cundy am Sonntag.

Dafür veröffentlichten die Behörden am Montag Bilder aus dem Hochhaus, die das ganze Ausmaß der Katastrophe zeigen. Er habe viele Kriminalfälle untersucht, fügte er hinzu.

Londons Feuerwehrchefin Dany Cotton erklärte BBC Radio, sie verstehe den Frust und das Leid jener Menschen, deren Angehörige noch nicht identifiziert seien. Um 11.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MESZ) herrschte in allen öffentlichen Gebäuden Stille. "Deshalb ist es noch wichtiger, dass wir sicherstellen, dass wir dies wohlüberlegt, vorsichtig und gut organisiert durchführen".

Seit dem Nachmittag können Feuerwehr und Polizei das ausgebrannte Hochhaus wieder betreten - und damit beginnen, die Opfer zu bergen.

Finanzminister Philip Hammond geht davon aus, dass die am Grenfell Tower benutzte brennbare Gebäudeverkleidung in Großbritannien verboten ist. Die erst vor kurzem angebrachte Verkleidung des Gebäudes soll zu der Katastrophe beigetragen haben.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan brachte sogar den Abriss veralteter Hochhäuser ins Gespräch.

Aus dem Fall des abgebrannten Grenfell Tower in London muss auch Deutschland Konsequenzen ziehen - und der Dämmstofflobby entgegentreten.

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