Spotify und Apple Music wachsen kräftig: Abstand bleibt in etwa gleich

Spotify und Apple Music wachsen kräftig: Abstand bleibt in etwa gleich

Die schwedische Firma knackte die Marke von 140 Millionen aktiven Nutzern pro Monat. Ende vergangenen Jahres waren es noch 126 Millionen. Wie viele davon zahlende Abo-Kunden sind, teilte Spotify am Donnerstag nicht mit.

Zuletzt war im März die Zahl von 50 Millionen Abo-Kunden genannt worden.

Die sorgten im vergangenen Jahr für rund 90 Prozent des Umsatzes. Die Gratisversion des Musikstreaming-Dienstes finanziert sich über Werbeeinnahmen, die das Unternehmen 2016 um 50 Prozent auf 295 Millionen Euro steigern konnte.

Schon im Jahr 2015 hatte Spotify 231,4 Millionen Euro verloren. Damit baut der Musikstreamingdienst seine Führungsposition weiter aus. Bei einem aktuellen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro dürfte das Unternehmen die anfallenden Kosten zwar zahlen können, wenn das Marketing aber wie aktuell weitergehen soll, dürften auch in den kommenden Jahren rote Zahlen zu erwarten sein. Laut dem letzten Finanzbericht machte der Musikstreaming-Dienst im vergangenen Jahr einen Verlust von insgesamt rund 539,2 Millionen Euro. Wie das Magazin Recode gestern berichtet, hat das Unternehmen mit Musikunternehmen jüngst Verträge in Milliardenhöhe abgeschlossen. Die Nummer zwei der Branche, Apple Music, zählt 27 Millionen zahlende Nutzer. Sie umfassen eine Mindestausschüttung von zwei Milliarden Dollar in den nächsten zwei Jahren. Nach Informationen von "Recode" sind Deals mit dem weltgrößten Musikkonzern Universal Music und dem Zusammenschluss unabhängiger Labels Merlin gemeint. Doch selbst wenn man nur die zahlenden Abonnenten betrachtet, liegt Spotify weiterhin mit großem Abstand vor Apple Music.

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