Stimmungsdaten zu Waffenbesitz und Abtreibung von 198 Millionen US-Wählern geleakt

Daten-Gau: US-Republikaner stellen 200 Millionen Wählerdaten online

Die Daten waren entweder von öffentlichen Verwaltungen eingesammelt oder von einer ganzen Reihe von Firmen und Organisationen aus der Republikanischen Sphäre beigesteuert worden.

Ob die Firma jemals für die Veröffentlichung sensibelster Daten von rund 200 Millionen WählerInnen zur Rechenschaft gezogen wird ist unklar. Entdeckt wurden die Daten durch das Sicherheitsunternehmen UpGuard (via Gizmodo). Deep Root Analytics soll für seine Dienste im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 983.000 US-Dollar von der Republican National Convention (RNC) erhalten haben, bei "The Data Trust", dem wichtigsten Datenlieferanten der Republikaner, sollen es sogar 6,7 Millionen US-Dollar gewesen sein. Durch eine falsch konfigurierte Datenbank waren die persönlichen Daten der Wähler allerdings frei im Netz zugänglich. Wobei allerdings einige Daten offenbar älter sind. Nun herrscht Angst, dass die aufgetauchten Daten etwa für Identitätsdiebstahl missbraucht werden können. Zu den Daten zählten neben den Namen, die Geburtsdaten, Telefonnummern, Adressen, Wahlregistrierungsdetails, Angaben zur Herkunft und Religion und Angaben darüber, wie die Wähler zu Themen wie Waffenbesitz und Stammzellenforschung stehen.

Die Daten wurden aus mehreren Quellen gesammelt und gezielt für den Trump-Wahlkampf genutzt.

Deep Root Analytics hat inzwischen den "Fehler" eingestanden und bestätigt, dass man nicht gehackt worden sei. Nachdem man erfahren habe, dass die Datenbank öffentlich zugänglich war, habe man die Einstellungen korrigiert. Upguard stieß am 12. Juni per Zufall auf die Daten auf Cloud-Servern von Amazon und informierte dann Deep Root Analytics.

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