Verspätungen Bundespolizei behält NRW-Bahnstrecken nach Brandanschlägen im Auge

Am Montag gab es offenbar in mehreren deutschen Städten Anschläge auf das Kabelnetz der Deutschen Bahn

In Berlin kommt es auf einigen S-Bahn-Linien zu Einschränkungen. In Hamburg und Schleswig-Holstein fallen noch Regionalzüge aus. In Sachsen gab es um Dresden und Leipzig herum noch kleinere Verspätungen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Die Brandanschläge auf die Bahn haben nach Einschätzung des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) der sächsischen Polizei möglicherweise einen Bezug zum G20-Gipfel in Hamburg. Auch die Bundespolizei in Dortmund und die Polizei Berlin hatten keine neuen Erkenntnisse. Zwischen Köln-Mülheim und Opladen werden Fernverkehrszüge der DB weiterhin über eine Güterzugstrecke umgeleitet. Zudem sei mit einem Hubschrauber aus der Luft nach weiteren Brandorten gesucht worden. In Bremen sagte eine Sprecherin der Behörde, ein Zusammenhang zu den anderen Vorfällen werde geprüft.

Im Raum Leipzig wurden nach Angaben der Bundespolizei seit 2.40 Uhr am Montag Brandanschläge auf Kabelschächte und elektronische Stellwerke verübt. Die Ermittler vermuten Linksextremisten hinter den Anschlägen.

Aus Sicherheitskreisen hieß es, das mutmaßliche Bekennerschreiben passe ins "Raster".

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