Erdogan plant nach G20 womöglich Auftritt in Deutschland

Organisator will nicht über Grund für Erdogans Solo Auftritt in NRW sprechen

Laut Bild.de plant der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan einen Auftritt in Dortmund.

Anscheinend gibt es aber Probleme, einen geeigneten Ort dafür zu finden: Für einen angefragten Termin am 9. Juli stehe die Dortmunder Westfalenhalle nicht zur Verfügung, sagte ein Sprecher des Veranstaltungszentrums. An diesem Tag würden dort Aufbauarbeiten stattfinden.

Sichern Sie sich mit TA-Plus alle Inhalte der TA-Webseite und unserer Smartphone-App.

Erdogan könnte demnach schon am 9. Juli in die Westfalenhalle vor Anhängern sprechen.

Eine Sache spricht aber dafür: Erdogan ist am 7./8. Juli ohnehin in Deutschland - er nimmt am G20-Gipfel in Hamburg teil. Die "Union Türkisch-Europäischer Demokraten" (UETD), die die Lobbyarbeit für Erdogans Partei AKP in Deutschland macht, und in der Vergangenheit Auftritte türkischer Politiker organisierte, dementierte am Mittwochmorgen auf Nachfrage dieser Redaktion, dass eine solche Veranstaltung geplant wird. Wer die Anfrage gestellt hat, wollte er nicht sagen.

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es am Mittwoch: "Bislang haben wir von der türkischen Seite keine förmliche Anfrage erhalten."Auch die türkische Botschaft in Berlin konnte Pläne für einen Erdogan-Auftritt nicht bestätigen". Erdogan hatte damals der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel die Anwendung von "Nazi-Methoden" vorgeworfen.

Ob Erdogan die Gunst der Stunde dennoch nutzt und sich tatsächlich mit seinen Anhängern in Deutschland trifft, ist unklar. Es war zugleich Erdogans erster öffentlicher Auftritt in Deutschland als Staatspräsident.

Related:

Comments

Latest news

Bundesliga: Englischer Verein bietet 12 Millionen für Werder-Spieler
Werders Sportchef Frank Baumann bestätigte, dass es Interessenten aus England für den dänischen Nationalspieler gebe. Auch nicht für eine derart enorme Summe: "Es gibt nichts, was uns überzeugen könnte, ihn abzugeben".

EuGH erlaubt Schleierfahndung nur mit Einschränkungen
Kontrollen an Grenzen innerhalb der EU dürfen nicht dieselbe Intensität haben wie vor dem Schengen-Abkommen. Deutschland hatte im Zuge der Flüchtlingskrise Grenzkontrollen vorübergehend wiedereingeführt.

Trump-Sprecher sucht Ersatz - für sich selbst
Ein Pressesprecher, mit dem weder Journalisten noch der eigene Chef zufrieden sind - mal sehen, wie lange das noch gut geht ... Im April musste sich Spicer nach einem Hitler-Assad-Vergleich entschuldigen: "Nicht einmal Hitler hat Chemiewaffen eingesetzt".

Englische Richterin erklärt Boris Becker für bankrott
Kurier.at hat beim Management des ehemaligen Tennisprofis um ein Statement angefragt, jedoch noch keine Antwort erhalten. Ein Werbevertrag mit dem Auto-Hersteller als Markenbotschafter wurde vom Unternehmen allerdings vorzeitig gekündigt.

Aufsichtsrat löst Transfer-Bremse: Weg für HSV-Transfers frei
Woods Seite verlangt eine Gehaltsaufstockung auf drei Millionen Euro, die HSV-Bosse zögern. Eben jener Struth war es auch, der Kühne bezüglich des HSV und möglicher Transfers beriet.

Other news