Gericht erklärt Boris Becker für zahlungsunfähig

Ins Aus gespielt Boris Becker soll insolvent sein

Laut seinen Anwälten habe Becker versucht, eine Summe von sechs Millionen Euro aus Besitztümern auf Mallorca zu generieren, um die ausstehenden Beträge zu begleichen.

Ein britisches Insolvenzgericht hat Boris Becker für zahlungsunfähig erklärt.

Die Richterin, die Becker in den 1980er-Jahren bei seinen großen Tennissternstunden live miterlebt haben soll, hatte allerdings nicht das Gefühl, dass der 49-Jährige in der Lage wäre, seine Schulden zurückzuzahlen.

Becker ist Gesellschafter der Völkl Tennis GmbH und Mitgründer und Gesellschafter der schweizer Firma Boris Becker GmbH. Bei der Verhandlung soll es darum gegangen sein, dass Becker Schulden nicht gezahlt hatte. Die Privatbank Arbuthnot Latham & Co hatte den Konkursantrag gestellt. Sein Anwalt bat das Gericht um einen letzten Aufschub, was allerdings abgelehnt wurde. Seine Anwälte hatten um Aufschub des Verfahrens um weitere 28 Tage gehofft - aber vergeblich. Die Bankrotterklärung könne sich nachteilig auf Beckers Image auswirken. Als Sport-Experte ist Becker außerdem für den TV-Sender Eurosport tätig.

In Deutschland muss der dreimalige Wimbledon-Sieger, der seinen Ruf in den vergangenen Jahren durch erfolgreiche Trainerarbeit mit Weltklasse-Spieler Novak Djokovic aufpoliert hatte, nach dem Gerichtsspruch Hohn und Spott hinnehmen. Auch bei den French Open war Becker mit von der Partie. Bisweilen mag sie aber durchaus überraschend anmuten, hatte Becker während seiner aktiven Zeit doch Millionen verdient. Ende 2016 trennte sich der "Djoker" von Becker.

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