IS-Miliz sprengt symbolträchtiges Minarett in Mossul

Die Al-Nuri-Moschee mit ihrem schiefen Minarett in einer Archivaufnahme von 2009

Die Moschee und der 840 Jahre alte schiefe Turm sind ein markantes Wahrzeichen der Stadt und von hoher symbolischer Bedeutung.

Unklar ist jedoch, wer für die Zerstörung der Moschee - die auch auf den irakischen Banknoten abgebildet ist - verantwortlich ist. In der Moschee aus dem 12. Jahrhundert hatte IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi 2014 das "Kalifat" der Jihadisten ausgerufen.

Die Jihadistenmiliz Islamischer Staat hat laut irakischer Armee die symbolträchtige Al-Nuri-Moschee in Mosul und ihr berühmtes Minarett zerstört.

Der sogenannte islamische Staat hat am Mittwoch die ikonische al-Nuri-Moschee in Mossul, Irak, gesprengt, berichteten Nachrichtenagenturen mit Berufung auf das irakische Militär. Der IS ließ über sein offizielles Sprachorgan "Amaq" verkünden, die Moschee sei durch amerikanische Luftschläge zerstört worden.

Die Dschihadistenmiliz ist allerdings für ihre Zerstörungswut bekannt.

Die Dschihadisten prahlten auch im Internet mit ihrer Taten. Der Armeevertreter sprach von einem "historischen Verbrechen". Sie ist aber entscheidend für die Regierungstruppen bei der Rückeroberung der gesamten Stadt. Heute ist das Gebiet um die Altstadt die letzte bedeutende IS-Hochburg im Irak. Rund 195.000 von ihnen sind seitdem jedoch wieder zurückgekehrt, vor allem in den befreiten Ostteil der Stadt. Die Menschen würden "überwiegend" als "menschliche Schutzschilde" in der Altstadt missbraucht. Den Angaben zufolge seien die Soldaten unterstützt durch Luftschläge der US-geführten Anti-IS-Koalition rund einen halben Kilometer in das verbliebene IS-Viertel in der Altstadt Mossuls eingedrungen.

Related:

Comments

Latest news

Mexiko erfüllt beim Confed Cup Pflicht gegen Neuseeland
Thomas trifft bei der besten Ausgleichschance die Latte (85.), Smith rettet auf der Gegenseite gegen Jimenez auf der Linie (89.). Nach einem Querschläger von Nestor Araujo verwandelte der Angreifer das Zuspiel von Clayton Lewis zur nicht unverdienten Führung.

Regierungspartei will eigenen Ministerpräsidenten entmachten
Premier Grindeanu arbeitete unterdessen an einem neuen Kabinett und rief per Facebook die Parteibasis auf, ihn zu unterstützen. Knapp fünf Monate, nachdem Hunderttausende Rumänen gegen die Regierung protestierten, steckt das Land erneut in der Krise.

Murray glaubt an Wimbledon-Sieg
Sollte der Vorjahres-Sieger seinen Triumph wiederholen, kämen rund 350.000 britische Pfund (knapp 400.000 Euro) zusammen. Seine letzte Niederlage auf Rasen kassierte der gebürtige Schotte im Juli 2015 gegen Roger Federer.

Theodor-Wolff-Preise verliehen - Auszeichnung für Deniz Yücel
Wolff floh 1933 vor den Nazis ins französische Exil, wurde dort 1943 verhaftet und der Gestapo ausgeliefert. Für seinen Beitrag dazu ausgezeichnet wurde Nicolas Richter ("Süddeutsche Zeitung").

Nintendo Classic Mini
Die große Beliebtheit der Konsole verdeutlicht, dass Menschen auch heutzutage noch Spaß an Retrospielen haben. Hoffentlich kommt bald auch eine neue SNES und andere Konsolen wie die N64 oder die PlayStation 1 wieder auf den Markt.

Other news