Massenproteste nach Hochhausbrand in London

58 Menschen, die bei dem Brand am Mittwoch im Grenfell Tower gewesen seien, würden weiterhin vermisst und seien vermutlich tot. Die meisten Opfer seien von den Flammen in ihren Fahrzeugen überrascht worden, teilte ein Regierungssprecher mit.

Vor den Toren der Downing Street, wo May residiert, versammelten sich währenddessen Hunderte Demonstranten. Trotzdem war der gewaltige Brand am Mittwoch ausgebrochen. Cundy versicherte mehrfach, die Polizei werde alles tun, um die verständlichen Fragen der Hinterbliebenen zu den Ursachen des Großbrands zu beantworten. Als Antwort auf die Proteste veröffentlichte die Bezirksverwaltung von Kensington und Chelsea am Abend eine Stellungnahme.

GROSSBRAND ⋅ Nach dem Hochhausbrand in London suchen Freunde und Verwandte mit Postern und in den sozialen Medien zunehmend verzweifelt nach Vermissten. Das Inferno sei ein "vermeidbarer Unfall" gewesen, sagte Khan am Sonntag dem Sender BBC, nachdem er an einer Trauerzeremonie für die Opfer der Katastrophe teilgenommen hatte. 24 Menschen wurden am Freitag noch in Krankenhäusern der britischen Hauptstadt behandelt. Neun von ihnen befanden sich am Wochenende in kritischem Zustand, wie die britische Gesundheitsbehörde NHS mitteilte. Rettungsteams suchten mit Drohnen und Spürhunden nach weiteren Opfern. Londons Feuerwehrchefin Dany Cotton erklärte in einem Radio-Interview, dass es noch Tage dauern könne, bis die Feuerwehr alle Wohnungen erreicht habe. Zahlreiche Menschen hatten auch die vergangene Nacht noch in Turnhallen und Hotels verbracht.

Nach heftiger Kritik an ihrer Reaktion auf die Brandkatastrophe in London rief die britische Premierministerin Theresa May Regierungsmitglieder zu einer Sondersitzung ein.

Schon am Donnerstag hatte die Monarchin den Mut der Feuerwehrleute und die "unglaubliche Grosszügigkeit" der freiwilligen Helfer gewürdigt. Am Mittag gedachten die Briten mit einer Schweigeminute der Opfer des Unglücks. Der Oppositionsführer und Labour-Chef Jeremy Corbyn hatte derweil Betroffene getröstet.

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan sieht als Ursache für die Brandkatastrophe am Londoner Grenfell Tower eine Serie von Fehlern bei den zuständigen Verantwortlichen. Das Gebäude wurde 1974 erbaut und von 2014 bis 2016 für 8,6 Millionen Pfund (knapp 10 Millionen Euro) renoviert. Es wird im Auftrag des Bezirks verwaltet.

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