Offenbar Ermittlungen gegen Trump persönlich

US-Präsident Donald Trump hat während der Arbeit scheinbar lieber Menschen mit Geld um sich

Good News für Trump.

Jeff Sessions weist jede Verwicklung in eine mögliche russische Beeinflussung der US-Wahl 2016 zurück. "Ich hatte niemals Gespräche oder Treffen mit Vertretern Russlands, bei dem es um irgendeine Art einer Beeinflussung des Wahlkampfs oder der Wahl in den Vereinigten Staaten gegangen wäre". Sessions sagte am Dienstag vor dem Geheimdienstausschuss des Senats, er habe selbst nie mit russischen Regierungsmitarbeitern über "igendwelche Arten von Einmischungen in irgendwelche Kampagnen" gesprochen. Auch wisse er nichts davon, dass andere Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump solche Gespräche geführt hätten.

Die Senatoren werden von Sessions zudem wissen wollen, welche Rolle er in der Entlassung von Ex-FBI-Chef James Comey gespielt hat.

Sessions bekräftigte aber in der Anhörung, dass er Comeys Entlassung vielmehr wegen der internen Zustände im FBI befürwortet habe.

In der Russland-Affäre geht es um die Frage, ob es bei der US-Präsidentenwahl eine russische Einflussnahme zugunsten Trumps gab.

Sessions (70), einer der wichtigsten Wahlkampfhelfer von US-Präsident Donald Trump, hatte im Bestätigungsverfahren für den Ministerposten zwei Treffen mit Russlands Botschafter Sergej Kisljak verschwiegen und erst später zugegeben.

Der demokratische Senator Ron Wyden warf Sessions darauf "stonewalling" vor. Als dies bekannt wurde, zog er sich aus den Russland-Ermittlungen zurück. "Ich lese das nicht einmal". Das Justizministerium setzte dann Mitte Mai den Ex-FBI-Chef Robert Mueller als Sonderermittler zur Russland-Affäre ein. In diesem Papier gaben die beiden Justizminister an, dass Comeys Verhalten in der E-Mail-Affäre um die demokratischen Präsidentschaftskandidaten Hilary Clinton einen Neustart für das FBI notwendig mache. Sie sagte, es gebe "keine Beweise von geheimen Absprachen, Fehlverhalten oder Justizbehinderung durch Präsident Trump oder das Weiße Haus" gebe.

- RUSSISCHES HACKING: Ja, sagt Comey, zweifellos hätten die Russen auf den US-Wahlkampf 2016 Einfluss zu nehmen versucht. Nach Darstellung Comeys bat Trump ihn bei einem Treffen im Weißen Haus im Februar, diese Untersuchung einzustellen. Sessions wurde vorgeworfen, einige Kontake verheimlicht zu haben. Nach seiner Einschätzung war ein frischer Start damals das Richtige für das FBI, sagte Sessions. Auch Präsident Trump dürfte auf den Auftritt von Sessions vor dem Geheimdienstausschuss des Senats gespannt sein.

Sessions sagte, er sei als Chefankläger von Trump niemals zu irgendetwas Illegalem aufgefordert worden.

Sessions sagte, er könne weder dementieren noch bestätigen, dass er mit Trump über die Entlassung gesprochen habe. Es habe keinerlei anderen Grund gegeben. In seinem Golfhotel in Bedminster, New Jersey, kann er sich einfach erholen von den vielen Anschuldigungen, er habe das sGesetz gebrochen. Er habe sich während des Wahlkampfs, des Auswahlprozesses zum Minister und als Justizminister stets an höchste Standards gehalten.

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"Ihr Schweigen spricht Bände".

Und plötzlich will jeder nur noch Zweiter sein, gleich hinter "America first".

US-Präsident Donald Trump gerät nun offenbar auch persönlich ins Visier des Sonderermittlers zur Russland-Affäre.

Die SRF-Comedy-Sendung "Deville Late Night" hat am Donnerstagabend ein Video veröffentlicht, das sich am ...

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