Ronaldo will Real Madrid anscheinend verlassen

Cristiano Ronaldo ist der Superstar von Real Madrid

Gerüchten zufolge soll auch Bayern München interessiert sein.

Ex-Real-Boss Calderón wurde dort wie folgt zitiert: "Sir Alex Ferguson war wie ein Vater für ihn und er liebte die Fans". Der "Mister" hatte Ronaldo während seiner Zeit bei Real (2013 bis 2015) betreut, das Verhältnis des Fußballlehrers zum Superstar der Madrilenen galt als ausgesprochen eng. "Er bleibt definitiv in Europa", sagte der 66-Jährige. Die Real nahestehende Zeitung "Marca" schrieb in der Onlineausgabe, der Verein unternehme derzeit alles, um Ronaldo "zu beruhigen". "Wir erwarten nichts anderes von ihm: Alles was er macht, ist fantastisch". Der Champions-League-Sieger habe "volles Vertrauen in unseren Spieler Cristiano Ronaldo, der unserem Verständnis nach in Übereinstimmung mit dem Recht in Bezug auf die Erfüllung seiner steuerlichen Verpflichtungen gehandelt hat", hieß es in einem Statement. So sah sich am Montag sogar der FC Bayern genötigt, einen Bericht aus Italien über ein Interesse der Münchner als "Ente des Tages" zu klassifizieren.

Doch der viermalige Weltfußballer des Jahres möchte weg aus Spanien. Außerdem dürfte Ronaldo das Gehaltsgefüge bei den Bayern gehörig durcheinanderbringen. Cristiano Ronaldo war bemüht, den gleichen Eindruck zu erwecken, ehe die Schlagzeile von A Bola in die Vorbereitung platzte: "Ronaldo will Spanien verlassen". Direkt dazu äußern mag sich der Portugiese beim Confed Cup nicht. Die Botschaft, die er dem 32-Jährigen übermittelt haben soll: "Cris, wir brauchen dich". Sein Entschluss stehe der Meldung zufolge fest, er sei "empört" über die Vorwürfe der spanischen Behörden und will deshalb dem Land den Rücken kehren.

Für Ronaldo kämen bei einem Abschied kaum Clubs infrage.

Ronaldo wird laut Medien seit Wochen von europäischen Topclubs wie Paris Saint-Germain und Manchester United, wo er vor seinem Wechsel nach Madrid zwischen 2003 und 2009 gespielt hat, heftig umworben. Auch der deutsche Rekordmeister zählt zu den besten Vereinen der Welt - und verfügt über die nötigen finanziellen Voraussetzungen.

Damit entpuppte sich auch eine Äußerung des ehemaligen Real-Präsidenten Ramon Calderon, der seinerzeit den Topstürmer von ManUnited loseiste und zu den Königlichen holte, als Finte.

Welcher Klub könnte sich den Weltfußballer überhaupt leisten? Ein besseres und torgefährlicheres Duo gäbe es wohl weltweit nicht. Real Madrid versucht zu beruhigen. Der Fußball-Weltverband Fifa wies auf SID-Anfrage darauf hin, dass die ärztliche Betreuung Ronaldos als "relevante Begründung" gelte. Aktuell verdient er rund 50 Millionen Euro brutto pro Jahr.

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