Uber bestätigt Rücktritt von Firmenchef Kalanick

Uber-Chef Travis Kalanick muss sich massiven Vorwürfen stellen

Uber-Chef Travis Kalanick hat laut Medienberichten unter massivem Druck von Investoren die Spitzenposition bei dem Fahrdienst-Vermittler aufgegeben. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Mittwoch in San Francisco einen Bericht der New York Times, wonach Kalanick dem Druck von fünf großen Investoren nachgab. Kalanick erklärte laut "New York Times", er liebe Uber "mehr als alles in der Welt" und habe die Rücktrittsforderungen akzeptiert, damit sich die Firma weiterentwickeln könne.

Aufgrund der Vorwürfe nahm Kalanick bereits vergangene Woche eine unbefristete Auszeit. Der 40 Jahre alte Manager hatte diese auch damit begründet, dass er Zeit brauche, um um seine Mutter zu trauern, die kürzlich bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen war.

So führt Uber nun in seiner App erstmals die Möglichkeit ein, Trinkgeld zu geben.

Die Forderung an Kalanick kam der Zeitung zufolge von den Investmentfirmen Benchmark, First Round Capital, Lowercase Capital, Menlo Ventures und Fidelity Investments.

Der langjährige Firmenchef, der die umstrittene Unternehmenskultur und die aggressive internationale Expansion geprägt hat, hatte bislang betont, dass er die Führungsrolle behalten und als besserer Manager und Mensch aus der Auszeit zurückkehren wolle.

In einem internen Brief an Kalanick hätten sie deutlich gemacht, dass im Interesse des Unternehmens ein Wechsel auf dem Chefposten erfolgen müsse. Das Unternehmen ist wegen seiner aggressiven Firmenkultur und Wachstumsstrategie berüchtigt und musste eine tiefgreifende Untersuchung einleiten.

In einem ersten Schritt waren rund 20 Mitarbeiter entlassen und Dutzende weitere in Schulungen geschickt worden.

Am selben Tag, als Kalanicks Rücktritt bekannt wurde, kündigte Uber ein massives Zugeständnis an die Fahrer in den USA an. Zudem wird der Konsum von Alkohol bei Firmenpartys eingeschränkt.

Die 13 Seiten langen Empfehlungen offenbarten das Ausmass der Mängel in Ubers Unternehmensführung. Kalanick galt als Gegner einer Trinkgeldfunktion in der App. Eine Bestätigung von Uber war zunächst nicht zu bekommen.

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