Viele Millionen Deutsche leiden an Schlafstörungen - Was kann man dagegen tun?

Viele Millionen Deutsche leiden an Schlafstörungen - Was kann man dagegen tun?

Die Zahl der Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, nimmt sogar zu.

"Schlafstörungen sind in unserer modernen Industriegesellschaft auf dem Vormarsch", warnt die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Aus Anlass des heutigen "Aktionstages für erholsamen Schlaf" verweist die DGSM auf eine Erhebung der Krankenkasse DAK: Demnach haben seit 2010 Schlafstörungen bei Berufstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent zugenommen. Laut der Studie fühlen sich derzeit vier von fünf Arbeitnehmern (80 Prozent) betroffen, berichtet die Krankenkasse in einer Mitteilung.

Wie die Experten laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa erklärten, gehört der Sekundenschlaf am Steuer zu den gefährlichen unmittelbaren Folgen. "Schläfrigkeit stellt eine häufigere tödliche Unfallursache im Straßenverkehr dar als das Fahren unter Alkohol", sagt DGSM-Vorstandsmitglied Hans-Günter Weeß vom Interdisziplinären Schlafzentrum in Klingenmünster (Rheinland-Pfalz).

Ulm Schlechter Schlaf belastet immer mehr Menschen. Oft können schon einfache Lebensumstellungen helfen, um besser schlafen zu können. "Wenn der Körper keine Dunkelheit verspürt, wird die Ausschüttung des Hormons Melatonin vermindert, das wichtig ist für das Einschlafen", sagt Lindemann. Besonders gefährdet ist, wer auch nachts online geht.

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Besonders traurig findet Lindemann das Schicksal von Patienten, die sich "im teuflischen Kreislauf" befinden: Abends Medikamente zum Einschlafen, morgens Medikamente zum Wachwerden, tagsüber zum Fitbleiben und am Abend wieder zum Einschlafen. "Den natürlichen Tiefschlaf, den der Körper zur Erholung braucht, kann man nicht durch Medikamente herstellen". Ein gesunder Schlaf gelte nicht als hip, sondern sei eher verpönt, beklagt der Schlaf-Experte.

Durch wissenschaftliche Untersuchungen ist zudem bekannt, dass Unerledigtes in der Nacht zu Schlafstörungen führt. Die "New York Times" titelte kürzlich: "Schlaf ist das neue Statussymbol". Im Trend liegt hingegen Amazon-Gründer Jeff Bezos. Als junger Programmierer soll er sich ein Kissen neben den Computer gelegt haben. Der nimmermüde Manager, dem ein paar "Power Naps" genügen, hat als Vorbild ausgedient.

Wie kann man Schlafstörungen effektiv bekämpfen? Schlafhilfen sind weltweit ein milliardenschwerer Markt.

"Das ist oft reines Geldschneiden", meint Lindemann. Apps können lediglich bei der Beobachtung des eigenen Schlafverhaltens helfen. Zu wissen, wie viel man sich im Bett bewegt, ob man unruhig ist oder schnarcht, kann nützlich sein.

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