Al-Nuri-Moschee in Mossul zerstört

Die Al-Nuri-Moschee mit ihrem schiefen Minarett in einer Archivaufnahme von 2009

Die Terrormiliz IS hat die Grosse Moschee von al-Nuri in der irakischen Stadt Mosul gesprengt. In der Moschee aus dem 12. Jahrhundert hatte IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi 2014 das "Kalifat" der Jihadisten ausgerufen. Er sprach von einem "historischen Verbrechen".

Die IS-nahe Nachrichtenagentur Amak warf den USA vor, bei einem Luftangriff die Moschee zerstört zu haben.

Die Jihadistenmiliz ist für ihre Zerstörungswut bekannt. In den vergangenen Jahren machte ISIS eine ganze Reihe archäologischer und religiöser Stätten und Bauwerke im Irak und Syrien dem Erdboden gleich, darunter auch die zum Weltkulturerbe zählenden Oasenstadt Palmyra in Syrien.

Die Dschihadisten prahlten auch im Internet mit ihrer Taten.

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat das symbolträchtige schiefe Minarett in der umkämpften Stadt Mossul gesprengt.

Seit dem Wochenende rücken irakische Truppen mit Unterstützung der US-geführten Militärallianz auf die Altstadt von Mossul vor. ISIS kontrolliere nur noch ein kleines Gebiet im Zentrum der Stadt. Die vollständige Einnahme der Großstadt sei nicht mehr fern, sagte ein Militärsprecher. Es war sein einziger öffentlicher Auftritt.

Die Befreiung der dicht besiedelten Altstadt aus den Händen des IS gilt wegen der Enge des Viertels und der vielen dort festsitzenden Zivilisten als besonders schwierig. Von Bagdadi wird angenommen, dass er sich im Grenzgebiet zwischen dem Irak und Syrien versteckt hält. Sie galt als wichtige symbolische Eroberung für die Extremisten. Der Kampf um Mossul dauert schon seit acht Monaten hat. 850 000 Menschen flüchteten vor der Gewalt.

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