Bahn hat Technikproblem mit neuen ICE-Zügen

Ein ICE der vierten Generation in Berlin

Doch nun offenbart er technische Probleme.

Berlin. Die neuen ICE-Züge der Deutschen Bahn fahren noch nicht einwandfrei.

Wie der "Spiegel" berichtet, vibriert der Zug auf einigen Streckenabschnitten bei Geschwindigkeiten von mindestens 230 Stundenkilometern. Bei den beiden Zügen im Probebetrieb sei ein "hochfrequentes Vibrieren" festgestellt worden, teilte die Bahn am Mittwoch mit. Die Sicherheit sei dadurch nicht gefährdet. Laut Bahn und Hersteller Siemens handle es sich nicht um ein Sicherheitsproblem, sondern um eine Frage des Komforts.

Bahn-Verkehrsvorstand Berthold Huber wies Spekulationen zurück, dass die Zulassung des ICE 4 gefährdet sein könnte.

Der neue ICE 4 fährt bei höheren Geschwindigkeiten auf vielen Schienen eher unkomfortabel.

Laut dem Bericht des "Spiegel" sieht die zuständige Aufsichtsbehörde das Problem differenzierter. Demnach veröffentlichte das Eisenbahnbundesamt bereits im vergangenen Herbst eine sogenannte Fachmitteilung, in der es vor einem instabilen Fahrverhalten bei verschiedenen Fahrzeugen warnte. Der Fernverkehr kämpft inzwischen seit Jahren gegen die Billigkonkurrenz der Fernbusse. Mit 5,3 Milliarden Euro ist es der größte Auftrag in der Geschichte der Bahn.

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