Deustche Telekom: Milliardenschwere Fusion in den USA

T-Mobile-Hauptsitz in Bellevue

Die Aktien der Telekomtochter T-Mobile US und des US-Telekomkonzerns Sprint haben am Dienstag von Fusionsspekulationen profitiert.

Stattdessen bevorzuge die Deutsche Telekom eine Fusion mit dem Wettbewerber Sprint, der US-Mobilfunktochter des japanischen Telekommunikationsriesen Softbank. Die unternehmerische Führung solle dabei im Falle einer Fusion bei der Telekom liegen, heißt es laut den Kreisen weiter. Für sie gibt es also mehr gute Gründe, in den Vereinigten Staaten zu bleiben, als die Tochter wie einst geplant zu verkaufen, schreibt das Handelsblatt. Auch das war aber an einem Veto der seinerzeit zuständigen Behörden gescheitert. Die Telekom wollte auf Anfrage den Bericht nicht kommentieren.

Vor drei Jahren scheiterte ein Zusammengehen von Sprint und T-Mobile US, nun folgt ein neuer Anlauf - allerdings von der entgegengesetzten Seite. Denn nur dann sei es der Telekom möglich, das Geschäft von T-Mobile US in der eigenen Bilanz zu konsolidieren.

Dem "Handelsblatt" zufolge glaubt das Telekom-Management offenbar, dass ein Zusammenschluss der beiden Mobilfunkunternehmen unter US-Präsident Donald Trump leichter umsetzbar sein könnte.

Ein offizieller Beschluss des Aufsichtsrats für das Vorgehen liege noch nicht vor, da die obligatorischen politischen Gespräche im Vorfeld noch nicht abgeschlossen seien. "Wir haben in den USA 45.000 Menschen in Lohn und Brot gebracht".

Ein Zusammenschluss von Sprint und T-Mobile US könnte den Wettbewerb auf dem amerikanischen Markt verstärken. Dem "Handelsblatt" zufolge würde durch die Fusion ein Konzern mit 70 Mrd.

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