Neue Rolle für US-Regierungssprecher Spicer angedacht

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Spicer arbeitet derzeit in einer Doppelfunktion als Pressesprecher und als Kommunikationschef im Weißen Haus, nachdem der vorherige Kommunikationschef Michael Dubke Ende Mai zurückgetreten war.

Schnell wurde der Pressemann bei Kritikern des Präsidenten so zu einem Sinnbild für Donald Trumps erste Monate im Amt. Dem Regierungsmitarbeiter zufolge hat Spicer bereits mit möglichen Nachfolgern gesprochen.

Wie aus Entertainmentkreisen bekannt wurde, haben die beiden Deutschen offenbar einen der heißesten Jobs in der internationalen Showbranche durch ihr regelmäßiges unbekümmertes Auftreten im Fernsehen ergattern können: So sollen Joko und Klaas schon in den nächsten Tagen den Gerüchten zufolge kurz vor seiner Versetzung stehenden Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, ersetzen. Unter anderem hatte er den syrischen Machthaber Baschar al-Assad mit Adolf Hitler verglichen. Er trat seltener vor Kameras auf; wichtige Pressekonferenzen wurden von der stellvertretenden Pressesprecherin Sarah Huckabee Sanders geleitet.

Im Dauerstreit zwischen Medienvertretern und dem Weißen Haus sagte CNN-Reporter Jim Acosta zuletzt über Sean Spicer: "Der Pressesprecher gelangt an einen Punkt, wo er regelrecht nutzlos ist". Sein Team passte sich damit an Trumps Verhalten an, der mit seinen Twitter-Kommentaren und öffentlichen Äußerungen oft wie sein eigener Sprecher agiert. Spicer beantworte Journalistenfragen unzulänglich, aber das sei längst nicht alles.

Acosta reagierte auch auf die Praxis des Weissen Hauses, für einen Teil der täglichen Presse-Briefings keine Kameras oder professionellen Tonaufnahmen mehr zuzulassen.

Bisher war ein großer Teil der Briefings frei zugänglich in alle Welt übertragen worden. Spicer machte zuletzt einen Teil der Informationen nur einem kleinen Kreis von Reportern zugänglich. Es habe seit Februar keine richtige Pressekonferenz mehr gegeben.

Osnabrück. Hat Donald Trump das Vertrauen in seinen Pressesprecher verloren? Berichte, in denen Trump und seine Arbeit als Präsident kritisch beleuchtet werden, bezeichnet der Republikaner oft als "Fake News". Es sei zwar noch keine endgültige Entscheidung getroffen, doch es werde überlegt, eine neue Rolle für Spicer zu finden.

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