T-Mobile US soll mit Sprint fusionieren

Telekom-Chef Timotheus Höttges

John Legere, Chef von T-Mobile US, im Jahr 2015.

Stattdessen bevorzuge die Deutsche Telekom eine Fusion mit dem Wettbewerber Sprint, der US-Mobilfunktochter des japanischen Telekommunikationsriesen Softbank. Dabei solle die unternehmerische Führung bei den Bonnern liegen, berichtete das Handelsblatt unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld des Vorstands und des Aufsichtsrats.

Die US-Tochter T-Mobile passte als reiner Mobilfunkanbieter nie in dieses Raster und stand deshalb zu Recht ganz oben auf der Verkaufsliste. Der Zusammenschluss sei als Aktientausch geplant, ohne dass Bargeld fließe. Die Telekom wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht zu dem Bericht äußern. "Natürlich" sei man in Diskussionen zu einer Kombination mit dem Rivalen Sprint, hatte T-Mobile-US-Finanzchef Braxton Carter erst Anfang Juni auf einer Investorenveranstaltung gesagt. Ein offizieller Beschluss des Aufsichtsrats liegt der Zeitung zufolge noch nicht vor, die notwendigen politischen Vorgespräche seien nicht abgeschlossen. Japans führendes Telekommunikationsunternehmen hatte Sprint vor drei Jahren teuer eingekauft.

Derzeit dreht sich auf dem US-Telekommarkt alles um eine möglicherweise anstehende Konsolidierung. Im Management der Telekom gehe man aber davon aus, dass die aktuelle US-Regierung unter Präsident Trump eine andere Einstellung zu einem solchen Deal habe als es noch unter Ex-Präsident Obama der Fall war. "Wir haben in den USA 45.000 Menschen in Lohn und Brot gebracht". Sprint ist an der Börse deutlich geringer bewertet als T-Mobile US, zudem ist der Konkurrent deutlich höher verschuldet. Dem "Handelsblatt" zufolge würde durch die Fusion ein Konzern mit 70 Mrd.

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