US-Republikaner verteidigen umkämpfte Kongress-Sitze

Der Republikaner Ralph Norman vertritt South Carolina im US-Kongress- so wollen es die Wähler bei einer Nachwahl

Trumps Parteifreundin Karen Handel setzte sich am Dienstag laut dem Nachrichtensender CNN nach Auszählung von mehr als 65 Prozent der Stimmen gegen den Demokraten Jon Ossoff durch. In den US-Staaten Georgia und South Carolina, die traditionell als republikanisch geprägt gelten, konnten sich die Kandidaten der Regierungspartei von US-Präsident Donald Trump gegen demokratische Gegner durchsetzen. Beide Ergebnisse dürften den Zusammenhalt der Republikaner im Kongress mit Trump stärken.

Das muss den Demokraten zu denken geben, die seit der Niederlage von Hillary Clinton in der Präsidentschaftswahl desorientiert sind.

Bei den Nachwahlen waren zwei zuvor schon von Republikanern besetzte Sitze im Repräsentantenhaus neu zu besetzen, nachdem die bisherigen Mandatsträger in die Regierung berufen worden waren. Die Stimme aus dem Off raunt: "Die Linke unterstützt, dass Republikaner erschossen werden". Die Antwort republikanischer Strategen war massiv und schmutzig. Umfragen hatten bis zum Wochenende vor der Wahl für einen knappen Erfolg Ossoffs in dem nördlich von Atlanta gelegenen Bezirk gesprochen (topnews berichtete). Erfolgreich war vor allem der Vorwurf, dass der im Distrikt geborene Demokrat dort gar nicht mehr wohne. Ein Sieg von Ossoff bei den mehrheitlich weissen, gut gebildeten und moderat-konservativen Wählern in dem 6. Bezirk hätte grosse Unsicherheit bei den Republikanern und womöglich spürbare Widerstände gegen Trump ausgelöst. Die Strategiedebatte bei den Demokraten wird nun erneut und heftig geführt werden. Bereits zuvor hatten es die Demokraten bei Abstimmungen in Kansas und Montana nicht geschafft, der Partei von Donald Trump Sitze abzujagen.

Die Republikaner sehen in dem Wahlsieg ihrer Kandidatin ein bedeutenden Erfolg und eine Bestätigung für den politischen Kurs von Präsident Trump. In einem Interview gab Trump freimütig zu, dass das der Grund für die Entlassung sei. Der wäre für die Demokraten psychologisch wichtig.

Während Wahlverlierer Ossoff Zweckoptimismus verbreitete und den Blick in Richtung der Kongresswahlen 2018 lenkte, herrschte bei anderen Demokraten Frust: "Wir brauchen eine vollkommen neue Botschaft", forderte der Kongressabgeordnete Seth Moulton.

Er gewann mit klarer Mehrheit gegen seinen demokratischen Kontrahenten, wie die Hochrechnungen mehrerer US-Medien ergaben.

Das Geld kam keinesfalls von den Wählern aus dem eigenen Staat - sondern auf beiden Seiten zu etwa gleichen Teilen von Wahlhelfern außerhalb Georgias.

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