Vier Verwandte des Angreifers nach Attacke auf Champs-Elysées festgenommen

Vorfall auf der Champs-Elysées Ein Grossaufgebot an Polizei auf der Pariser Prachtmeile

Mann rammt mit Auto Polizeifahrzeug.

Der Angriff ereignete sich zwei Monate nach einer Attacke auf Polizisten - ebenfalls auf dem Prachtboulevard Champs-Elysées: Am 20. April, drei Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl, eröffnete ein Mann dort das Feuer auf Polizisten und tötete einen Beamten, bevor er selbst erschossen wurde. Ersten Informationen zufolge hat ein Unbekannter um 15.48 Uhr mit seinem Fahrzeug ein Polizeiauto in der Nähe des Präsidentenpalastes gerammt. Der schwer verletzte Fahrer starb kurz darauf.

Collomb sprach von einem "Anschlagsversuch". Das wurde aus Justizkreisen bekannt und ist ein übliches Vorgehen bei Terror-Ermittlungen.

Nach dem Zusammenstoß mit dem Polizeifahrzeug brach in dem Angriffsauto nach Polizeiangaben Feuer aus. Die genaue Todesursache war zunächst unklar. Offenbar befand sich auch "Sprengstoff" im Wagen des Mannes, eine Bombenentschärfungseinheit ist vor Ort und sichert den Wagen.

Bei dem Attentäter handelte es sich um einen 31-Jährigen, der den französischen Behörden seit 2015 als radikaler Islamist bekannt war, wie aus Ermittlerkreisen verlautete. Seine Familie soll der Salafisten-Szene angehören.

Der Vater, der Bruder, die Ex-Frau und die Schwägerin des 31-Jährigen wurden nach dem Anschlag in Polizeigewahrsam genommen und verhört. Bei einer Durchsuchung seines Hauses in Plessis-Pâté bei Paris wurden mehrere Waffen gefunden. Beamte oder Passanten wurden bei der Attacke nicht verletzt. Der Sender BFMTV berichtete, es sei ein Brief des Verdächtigen mit einem Treueeid auf den Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, gefunden worden.

Ebenfalls einen islamistischen Bezug vermuten die Ermittler bei einem Angriff auf Polizisten vor der Pariser Kathedrale Notre-Dame vor knapp zwei Wochen. Bei der Tat rief er "Das ist für Syrien!" und bezeichnete sich als "Soldaten des Kalifats". In Frankreich ist dies nach Anschlägen gängige Prozedur.

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