Zum Test: Spotify verkauft Platz für Songs in Playlisten

Spotify Plätze in Playlisten als neue Einnahmequelle

Spotify testet die Möglichkeit für Musikfirmen, sich mit ihren Songs in Playlisten des Streaming-Dienstes einzukaufen. Laut dem letzten Finanzbericht machte der Musikstreaming-Dienst im vergangenen Jahr einen Verlust von insgesamt rund 539,2 Millionen Euro. Ende vergangenen Jahres waren es noch 126 Millionen.

Spotify konnte im letzten Jahr rund 40 Millionen Nutzer hinzugewinnen. 2015 lag die Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen noch bei minus 231,4 Millionen Euro.

Jüngst abgeschlossene langfristige Verträge mit mehreren Rechteinhabern sähen eine Mindestausschüttung von rund zwei Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren vor, hieß es in dem Geschäftsbericht.

Der Druck im Spotify-Management, endlich profitabel zu werden, dürfte entsprechend gross sein. Vereinbarungen mit Sony Music und Warner Music könnten demnach die Rechnung noch weiter erhöhen. Apple bietet seinen Streaming-Dienst im Gegensatz zu Spotify nicht als werbefinanzierte Gratis-Version an.

Die Gesamtzahl der Nutzer hatte Spotify zuletzt vor einem Jahr mit 100 Millionen angegeben. Auf Platz zwei folgt Apple Music mit rund 27 Millionen zahlenden Abo-Kunden. Der Musikindustrie waren die kostenlosen Versionen der Musikdienste, bei denen man weniger Möglichkeiten bei der Songauswahl hat und sich gelegentlich Werbung anhören muss, lange ein Dorn im Auge.

Bei Spotify brachten die Abo-Kunden im vergangenen Jahr rund 90 Prozent der Umsätze ein. Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es die Werbeeinnahmen 2016 um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern konnte.

Doch Nutzer-Rekord zum Trotz steckt die 2006 in Stockholm gegründete Web-Musik-Company Spotify weiterhin in finanziellen Schwierigkeiten und schreibt gar tiefrote Zahlen.

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