Allianz streicht Hunderte Stellen

Allianz streicht Hunderte Stellen

Einen Vorgeschmack auf die künftige Entwicklung liefert die Allianz.

Da der Versicherer gerade bei diesen Verwaltungsaufgaben versucht, die Digitalisierung voranzutreiben, sollen in den kommenden Jahren 700 Vollzeitstellen wegfallen. In Deutschland beschäftigt der Versicherungskonzern rund 29.000 Mitarbeiter. Betroffen sei jedoch eine höhere Zahl Mitarbeiter, mehr als 800, da viele in Teilzeit arbeiteten, berichtete die "Süddeutsche Zeitung".

Über die Umsetzung verhandelt die Unternehmensleitung nun mit dem Betriebsrat.

Der Versicherungskonzern Allianz streicht laut einem Pressebericht in den kommenden drei Jahren in Deutschland rund 700 Stellen. Wie genau die Stellen abgebaut werden sollen, blieb aber zunächst unklar. Die Automatisierung des Versicherungsgeschäfts soll rund 1,2 Milliarden Euro einbringen, durch Einsparungen und erhöhte Produktivität. Bisher hat das Münchner Unternehmen bereits 570 Jobs durch Altersteilzeit-Verträge eingespart. Da das zu Lasten der Arbeitsplätze geht, machen verärgerte Mitarbeiter laut "SZ" ihrem Unmut im Firmen-Intranet Luft. Darüber spreche man derzeit mit den Arbeitnehmervertretern. Der Grund: Der Konzern investiere in die Digitalisierung, um Kunden besser und schneller bedienen zu können. Zudem sollen bis Ende 2020 Standorte in den Sparten Betrieb und Schaden zusammengelegt werden. Der Stellenwegfall sei eine Konsequenz aus der ausgeweiteten Digitalisierung. So solle die Unfallversicherung nicht mehr in Berlin, München, Leipzig, Hamburg und Stuttgart verwaltet werden, sondern nur noch in Berlin und München.

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