Gegen 40 Tote bei drei Bombenanschlägen in Pakistan

Soldaten neben einem Opfer der Explosion in Quetta

Auch wer hinter der Tat steckt, blieb zunächst unklar.

Ein Polizeibeamter der Stadt, Khodaidad (ein Name), sagte, es sei nicht klar, was das Ziel des Anschlags war.

Blutiger Freitag in Pakistan: Bei drei Bombenanschlägen im Süden und im Nordwesten des Landes sowie einem Feuerüberfall sind binnen weniger Stunden mindestens 42 Menschen getötet und 97 weitere verletzt worden. Vier Polizisten seien bei dem Überfall in einem Industriegebiet getötet und einer sei verletzt worden, sagte ein örtlicher Beamter, Muqaddas Rehman. Auf die Täter gebe es noch keine Hinweise.

IslamabadBei der ersten Bombenexplosion in Quetta im Südwesten wurden nach Angaben der Polizei 13 Menschen getötet, darunter sieben Polizisten. Die Bombe explodierte an einem Kontrollposten zwischen einer Schule und einer Polizeistation. Mindestens 19 Menschen wurden verletzt. Kein Muslime könne sich jemals vorstellen, eine solch "abscheuliche" Tat zu begehen, so der Regierungschef.

Diesen Anschlag reklamierten gleich zwei Gruppierungen für sich. "Unsere Angriffe werden weitergehen bis das Recht der Scharia in Pakistan umgesetzt wird", sagte ein Sprecher.

Quetta ist die Hauptstadt der Unruheprovinz Balutschistan, eine Hochburg islamistischer Aufständischer. Die Sprengsätze seien auf einem gut besuchten Markt binnen drei Minuten gezündet worden, teilten die Behörden mit.

Im rohstoffreichen Balutschistan kämpft die pakistanische Regierung seit 2004 gegen islamistische und nationalistische Aufständische.

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