Medienbericht Versicherungskonzern Allianz streicht 700 Stellen in Deutschland

Medienbericht Versicherungskonzern Allianz streicht 700 Stellen in Deutschland

Schlechte Zukunfsaussichten bedeutet das allerdings für die Mitarbeiter der Versicherungsgesellschaft: rund 700 Vollzeitstellen werden wegfallen. Dass dabei Stellen wegfallen, nimmt die Allianz in Kauf.

Dies werde innerhalb der kommenden drei Jahre geschehen, gab ein Sprecher der Deutschlandsparte des Dax-Konzerns auf Anfrage an. Der Grund: Der Konzern investiere in die Digitalisierung, um Kunden besser und schneller bedienen zu können. Die Allianz habe die drastischen Eingriffe intern damit begründet, dass durch die Digitalisierung Stellen überflüssig würden. Der Stellenwegfall sei eine Konsequenz daraus. Damals hatte der Lebensversicherer Fukoku Mutual Life Insurance bekanntgegeben, dass er künstliche Intelligenz einsetzen wolle, um die Produktivität zu heben. Weil die Allianz viele Teilzeitmitarbeiter beschäftigt, wird vermutet, dass von dem Abbau der 700 Vollzeitstellen sogar deutlich mehr als 700 Menschen betroffen sein könnten. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) sollen zudem bis Ende 2020 Standorte in den Sparten Betrieb und Schaden zusammengelegt werden. So soll etwa die Verwaltung des Unfallversicherungsgeschäfts künftig nur noch in Berlin und München sitzen, nicht mehr zusätzlich in Leipzig, Hamburg und Stuttgart.

Allianz-Chef Oliver Bäte hatte bereits im Jahr 2015 angekündigt, Kosten zu senken und den Kunden stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Die Mitarbeiter müssten aber auch Flexibilität beweisen und gegebenfalls neue Tätigkeiten erlernen.

Der Versicherungskonzern beschäftigt in Deutschland rund 29.000 Mitarbeiter.

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