Militante G20-Gegner: 140 Staatsanwälte könnten ermitteln

01_Sammelstelle

Hamburg. Während des G20-Gipfels in Hamburg werden 140 Staatsanwälte für die schnelle Verfolgung von Straftaten bereitstehen.

Zum Gipfel der wichtigsten Staats- und Regierungschefs in Hamburg richtet die Polizei eigens ein G20-Gefängnis ein. Im Notfall wäre weitere Unterstützung verfügbar. "Niemand sollte im Rahmen seines Protestes die Schwelle zum Unrecht überschreiten". "Aggressives Verhalten von Gipfelgegnern hätte dann ein erhebliches Nachspiel", sagt Generalstaatsanwalt Fröhlich. Bis zu 400 Personen können hier in Gewahrsam genommen werden. Am Dienstag hatte die Polizei im Stadtteil Neuland eine Gefangenensammelstelle vorgestellt.

Zum G20-Gipfel am 7. und 8. Juli werden neben vielen tausend friedlichen Demonstranten bis zu 8000 gewaltbereite aus dem In- und Ausland in der Hansestadt erwartet.

Aus einer ehemaligen Erstaufnahme für Flüchtlinge in Hamburg-Neuland ist eine Sammelstelle für Gefangene geworden.

70 Sammel- und 50 Einzelzellen stehen zur Verfügung, darüber hinaus gibt es Container für Rechtsanwälte sowie Räume, in denen die Polizei die Festgenommenen fotografieren und ihnen Fingerabdrücke abnehmen kann.

Bis zu fünf Personen passen in eine solche Sammelzelle.

Die Polizei rechnet damit, dass sich Tatverdächtige nur sechs bis zehn Stunden in der Gefangenensammelstelle aufhalten werden.

Related:

Comments

Latest news

Brüsseler Bahnhofsattentäter als 36-jähriger Marokkaner identifiziert
Den Angaben zufolge betrat der Mann am Dienstagabend um 20.39 Uhr die Bahnhofshalle, von der er sich zunächst wieder entfernte. Am selben Tag rammte ein als Islamist bekannter Mann in Paris ein mit Sprengstoff beladenes Auto in ein Polizeifahrzeug.

US-Justizminister auf dem heißen Stuhl
Die Behinderung laufender Ermittlungen wäre mindestens ein Verstoß gegen ethische Normen, im schlimmsten Fall ein Straftatbestand. Der Hardliner Sessions ist einer der geistigen Architekten des innen-, justiz- und sozialpolitischen Rechtsrucks in den USA .

"Eine Heilung gibt es nicht": Seltenes Virus tötet Pferde
Wien - In Österreich haben sich binnen zwei Jahren vier Pferde mit einer sehr seltenen tödlichen Vireninfektion angesteckt. Infizierte Spitzmäuse bleiben ein Leben lang mit dem Erreger infiziert ohne Symptome zu zeigen.

Verdacht auf Knöchelbruch bei Guerreiro
Sicher ist auch: Guerreiro wird erst einmal bei seinem Team in Russland bleiben und nicht vorzeitig in Urlaub fliegen. Beim 1:0-Erfolg im zweiten Spiel des Confed Cups gegen Russland verletzte sich Raphaël Guerreiro am Knöchel.

Dieselskandal: Interpol fahndet nach VW-Managern
In der VW-Abgasaffäre lassen die USA nach einem Medienbericht weltweit nach früheren Mitarbeitern des Autokonzerns fahnden. Aus Anwaltskreisen heißt es laut "SZ", die Aussagen von Gottweis stimmten mit Angaben anderer Ex-VW-Beschäftigter überein.

Other news