WannaCry legt Honda-Werk lahm

Jüngstes Opfer ist der japanische Autobauer Honda.

Die Ransomware WannaCry, die im Mai mit ihrer rasanten Verbreitung für Aufsehen gesorgt hatte, ist weiterhin aktiv.

Honda musste die Produktion im Werk Sayama nordwestlich von Tokio für knapp zwei Tage stoppen. "Als Folge war die Produktion in der Sayama Automobilfabrik in Japan betroffen". Rund 1000 Fahrzeuge konnten daher nicht fertiggestellt werden.

Die Wiederherstellungsarbeiten seien sofort angelaufen. Es seien nun Maßnahmen eingeleitet worden, um die Sicherheit der Systeme zu verbessern.

Die Sprecherin räumte aber auch Versäumnisse ein.

WannaCry hatte Honda-Netzwerke in Japan, Nordamerika, Europa, China und anderen Regionen infiziert, obwohl das Unternehmen seit der ersten Angriffswelle im Mai, die unter anderem auch den öffentlichen Nahverkehr und Krankenhäuser lahmgelegt hatte, Schutzmaßnahmen ergriffen hatte. WannaCry hatte das Netzwerk der Anlage infiziert. Angaben darüber, wie die Infektion zustandekam und welche konkreten Auswirkungen sie auf die Fertigung in dem japanischen Autowerk hatte, machte Honda zunächst nicht. WannaCry verbreitete sich unter Ausnutzung einer schon vor Monaten von Microsoft beseitigten Schwachstelle in Windows. Das britische National Cyber Security Centre will neue Hinweise auf eine Beteiligung Nordkoreas gefunden haben. Zudem weisen Forscher immer wieder auf die schlechte Qualität des Codes der Erpressersoftware hin, was unter anderem die Chancen auf eine Entschlüsselung von Dateien erhöhen soll.

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