Menschen bei Erdrutsch verschüttet

Im Südwesten Chinas sind bei einem gigantischen Erdrutsch mindestens 100 Menschen verschüttet worden

Peking (dts) - In China ist bei einem Erdrutsch am Samstag ein ganzes Dorf verschüttet worden. Am Morgen waren nach heftigen Regenfällen Geröllmassen über das Bergdorf Xinmo in der Provinz Sichuan hereingebrochen.

Das Parteiorgan "Volkszeitung" schreibt, der Erdrutsch sei durch heftige Niederschläge ausgelöst worden.

Die Rettungsarbeiten sind angelaufen, Dutzende von Helfern sind im Einsatz.

Die staatlichen Medien der Volksrepublik hatten zunächst von 141 Vermissten gesprochen. Nach Angaben der Staatsmedien wurde das Dorf Xinmo mit rund 40 Haushalten verschüttet. Es bot sich ein Bild der Zerstörung: Der Bergrutsch hatte die Siedlung mit zahlreichen zweigeschossigen Häusern über mehrere hundert Meter völlig unter sich begraben. Die Gesteinsmassen waren so gewaltig, dass sie eine Straße auf einer Länge von 1,6 Kilometern blockierten.

Der Wetterdienst sagte für Sichuan und die Nachbarprovinzen weitere schwere Regenfälle voraus. Auch waren bereits Schaufellader im Einsatz.

Ob Chancen bestehen, die verschütteten Menschen lebend zu retten, ist unklar. In Filmaufnahmen war zu sehen, wie sich das Wasser einen neuen Weg durch das Geröll bahnte. Damals kamen fast 87.000 Menschen ums Leben. Tao Jian vom örtlichen Wetterdienst sagte dem Staatsfernsehen, die bergige Umgebung sei durch das Erdbeben im Jahr 2008 instabil geworden: "Schon schwacher Regen kann eine geologische Katastrophe auslösen". Das Unglück passierte in einer hügeligen Gegend von Sichuan, die von Tibetern und der anderen Minderheit der Qiang bewohnt wird. Mindestens 390.000 Menschen seien betroffen, berichtete Xinhua. Der Kreis Mao liegt rund 200 Kilometer nördlich von der Provinzhauptstadt Chengdu. Auch hier sei das Risiko von Erdrutschen gestiegen, warnten die Behörden.

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