Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff-Aussagen

Damit spielt Wolff auch darauf an, dass Rosberg im luxuriösen Monaco aufwuchs, während Hamilton eher aus einfachen Verhältnissen stammt.

Vier Jahre lang lieferten sich Hamilton und Rosberg einen harten Kampf in der Formel 1. In dieser Woche sorgte das Boulevard-Blatt "Daily Mail" für Aufregung, weil es Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff mit brisanten Aussagen zum Zwist zwischen dem mittlerweile zurückgetretenen Formel-1-Champion und den dreifachen Weltmeister Hamilton zitiert hat. "Nico hat alle Waffen eingesetzt, die er hatte".

Der Wiener erklärte weiter: Rosberg habe Psychotricks angewandt, "die man verwenden kann, um seinen Gegner zu destabilisieren". "Ich kriege das nebenbei etwas mit, weil ich im Internet unterwegs bin und ab und zu lese, was er so loslässt", sagte Rosberg in einem Interview der "Bild am Sonntag". „Das ist lustig, es tangiert mich einfach nicht mehr.

Seit Rosbergs Rücktritt war es in erster Linie sein ehemaliger Widersacher Lewis Hamilton, der nur allzu gerne einen Seitenhieb in Richtung des Deutschen austeilte. Ich habe meine Schlacht gewonnen“, konnte sich der Deutsche einen kleinen Konter gegen Hamilton nicht verkneifen - anders als gegen Wolff. „Das war eine große Sache. „Dazu habe ich eine Antwort, aber ich überlege, wie man das schreiben würde“, zitiert die Mail den Mercedes-Boss. 2014 und 2015 holte sich Hamilton die WM-Krone. „Es gibt vielleicht auch noch ganz andere Faktoren, von denen wir gar nichts wissen“, so Wolff.

„Ihr Hintergrund ist schon sehr unterschiedlich, sie sind aber schon gegeneinander gefahren, als sie aufgewachsen sind. "Es läuft nicht alles ohne Probleme ab, wenn zwei Teamkollegen ein Auto haben, das gut genug ist, Weltmeister zu werden". Beide waren das und beide hat es entsprechend beeinflusst.“.

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