Steigende Ölpreise hieven Dax ins Plus

Steigende Ölpreise hieven Dax ins Plus

Seit der Dax-Bestmarke von 12 951 Punkten am Dienstagmorgen hatten die Anleger Kasse gemacht. Gleichwohl steht der DAX nur unweit seines jüngst erreichten Rekordhochs.

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).

In der ersten Handelsstunde verlor der deutsche Leitindex 0,31 Prozent auf 12.734,67 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Freitagvormittag um 0,21 Prozent auf 25 230,44 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,10 Prozent auf 2283,04 Zähler.

Die Titel des Chemiekonzerns BASF rutschten dagegen mit minus 0,85 Prozent ans Indexende, nachdem die Privatbank Berenberg die Beobachtung mit einer Verkaufsempfehlung aufgenommen hatte. Der Anlass dafür waren Befürchtungen, wonach die schwachen Ölpreise auf eine sinkende Nachfrage nach dem Schmierstoff der Weltwirtschaft hindeuten und damit womöglich einen Abschwung der Wirtschaft in Aussicht stellen könnten, schrieb Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Sie litten unter Anzeichen einer weiterhin schwächelnden Inflation. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,24 Prozent auf 3547,34 Punkte. Die Branche leidet seit Jahren unter den damit einhergehenden Niedrigzinsen, welche die Gewinnmargen im klassische Einlagen- und Kreditgeschäft schmälern.

Bei Thyssenkrupp drängten derweil die positiven Nachwirkungen eines Rüstungsauftrags einen Pressebericht über Probleme im Anlagenbau in den Hintergrund.

Als ihren Favoriten im MDax erkoren die Anleger den Stahlkonzern Salzgitter: Nachdem die Commerzbank ihre Gewinnschätzungen angehoben hatte und nun nicht mehr zum Verkauf rät, gewannen die Aktien 3,65 Prozent. Sie behaupteten damit den Spitzenplatz im Dax.

Der Dax hat am Freitag moderat nachgegeben. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial bewegte sich zum Handelsschluss in Europa kaum vom Fleck. Eine Verkaufsempfehlung der DZ Bank drückte die Titel des Schmierstoffherstellers Fuchs Petrolub mit 0,93 Prozent ins Minus. Zuletzt verloren die Aktien 0,54 Prozent auf 62,95 Euro. Der Bund-Future rückte um 0,01 Prozent auf 165,09 Punkte vor. Der Euro kostete 1,1166 US-Dollar. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1173 (Donnerstag: 1,1169) US-Dollar fest.

Related:

Comments

Latest news

Hellblade: Hela Trailer befasst sich mit den Wahnvorstellungen
Senua leidet nämlich an einer Psychose mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen sowie an Angstzuständen und Depressionen. Das Spiel basiert laut Ninja Theory auf vielen bekannten Mythologien.

Bahnverkehr nach Unwetter in Teilen Deutschlands gestört
Die Bodenabfertigung an beiden Airports war zwischenzeitlich eingestellt, wie ein Sprecher am Nachmittag mitteilte. Die "sehr explosiven Voraussetzungen" für das in Deutschland seltene Unwetterereignis lägen durchaus vor.

Harter Brexit würde Tausende deutsche Auto-Jobs bedrohen
Absatzeinbußen von bis zu 20 Prozent - damit müssten Europas Autobauer bei einem harten Brexit rechnen, rechnet eine Studie vor. Experten meinen: Auf britischen Straßen könnten bald weniger Autos aus Stuttgart, Wolfsburg und München zu sehen sein.

Milliarden-Übernahme von Stada droht zu scheitern
Die Finanzinvestoren rechneten nicht mehr damit, die Papiere noch angedient zu bekommen, verlautete es in den Kreisen. Stada-Papiere hatten zuletzt stark zugelegt, weil Anleger auf einen Erfolg der lukrativen Übernahme gesetzt hatten.

Skelettierter menschlicher Schädel-Knochen sorgt für Rätsel
Allerdings nur der Schädel, denn die Suche nach weiteren Skelettteilen blieb erfolglos. Von der Innsbrucker Gerichtsmedizin konnten zudem DNA-Fragmente sichergestellt werden.

Other news