Tesla plant offenbar eigenen Musik-Streamingdienst

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Der vom Milliardär Elon Musk geleitete Konzern soll mit den drei Musikmajors bereits erste Gespräche über direkte Lizenzdeals geführt haben, wie zunächst der Nachrichtendienst "Re/code" mit Verweis auf Informanten aus der Musikindustrie berichtete. Offenbar schließt dieser Anspruch auch ein "außergewöhnliches" Musikerlebnis mit ein. Dem Vernehmen nach ist der Autobauer bereits in Verhandlungen mit diversen Musiklabels eingetreten. Tesla arbeitet nämlich an einem eigenen Musikstreaming-Dienst.

Anstatt auf Kooperationen mit Spotify oder Apple zu setzen, will Elektroauto-Pionier Tesla offenbar Kunden selbst mit Musik versorgen. Der proprietäre Diensts solle dann im Paket mit einem Tesla angeboten werden. Ebenso ist unklar, wie das Musikangebot des E-Auto-Herstellers konkret ausfallen wird. Zumal es außerhalb der USA sowieso schon eine Partnerschaft mit Spotify gibt. Dennoch bewegen sich diese Zahlen vergleichsweise in unteren Bereichen, man darf gespannt sein, ob und wie Tesla diesen Deal finanziert und an seine Kunden weiterreicht. Das Unternehmen wolle seinen Kunden ein besonderes Fahrerlebnis ermöglichen und dazu gehöre auch, "dass sie jede Musik hören können, die sie möchten", sagte ein Tesla-Sprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Freilich ist der Kundenstamm von Tesla relativ überschaubar - so hat die Firma 2016 unter 80.000 Modelle verkauft, im Vergleich zu Ford mit weit über 6 Millionen und GM sogar 10 Millionen Autos. Das dabei freilich jetzt auch in den Mittelklasse-Markt und hat für den Sommer angeblich schon 400.000 Vorbestellungen für das Modell 3 entgegengenommen.

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