UEFA entschied erst gegen Leipzig

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Die Europäische Fußball-Union erteilte beiden Vereinen die Startberechtigung für die Königsklasse. Die rechtsprechende Kammer der UEFA-Finanzkontrollkammer für Klubs FKKK entschied, dass sowohl der Bundesliga-Zweite als auch der ebenfalls vom Red-Bull-Konzern unterstützte österreichische Meister FC Salzburg antreten dürfen. Nach Angaben der UEFA wird die Integrität des Wettbewerbs dadurch nicht verletzt. Anschließend sei der Fall an das Schiedsgericht der UEFA übergeben worden.

So hätten auch einige Red-Bull-Mitarbeiter ihre Posten beim Doublesieger erst kürzlich aufgeben müssen.

Die UEFA teilte schließlich am Dienstag mit, "bedeutende Management- und strukturelle Änderungen hinsichtlich Unternehmensfragen, Finanzen, Personal, Sponsoring usw." seien bei beiden Klubs vorgenommen werden. Der Vertrag als Hauptsponsor soll zwar in Kürze bis 2022 ausgedehnt werden - allerdings zu verringerten Bezügen, sodass der Einfluss auf Salzburg hinsichtlich des Budgets sinkt.

Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl sagte dazu im Gespräch mit SPORT1: "Ich freue mich sehr, die Überraschung war aber nicht so groß, denn wir wussten, dass die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden". Laut RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff seien Änderungen vollzogen worden, "um die Regeln zur Integrität des Wettbewerbs einzuhalten". Leipzig ist direkt für die Gruppenphase qualifiziert.

Nach der Erteilung des Startrechts für die Champions League wünscht sich RB Leipzig gleich zur Premiere in der Königsklasse möglichst starke Gegner.

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