Ausflugsschiff gesunken: Mindestens neun Tote in Kolumbien

Ausflugsschiff gesunken: Mindestens neun Tote in Kolumbien

Mehrere Menschen kommen ums Leben, und die Zahl der Opfer kann noch steigen. 28 weitere Bootsinsassen würden noch vermisst, teilte die örtliche Zivilschutzbeauftragte Margarita Mancada am Sonntag mit. Das Unglück ereignete sich am Sonntag auf einem Stausee nahe der Stadt Medellín im nördlichen Department Antioquia.

Medellín - In Kolumbien ist ein Schiff mit rund 150 Menschen an Bord gekentert.

An Bord seien rund 160 Passagiere gewesen.

Der Direktor eines Krankenhauses in Guatapé bestätigte dem TV-Sender Teleantioquia kurz nach dem Unglück, dass drei Tote in die Klinik gebracht worden seien.

Guatape
Ort des Unglücks Boote liegen am Stausee in Guatape

Nach Medienberichten handelte es sich bei der "El Almirante" um ein Freizeit- und Tourismusschiff.

Auf einem Stausee in Kolumbien ist ein mehrstöckiges Ausflugsboot untergegangenn. Sie sei ausgebucht gewesen.

Der Grund für den Untergang des Schiffes ist bisher unklar. Der Bürgermeister von Medellín sagte, Feuerwehrleute, Taucher und Krankenwagen seien auf dem Weg zum Unglücksort. Auch gibt es noch keine Informationen darüber, wie viele Personen bereits gerettet werden konnten. Die Passagierin Laura Baquero berichtete im Fernsehen, dass die beiden unteren Decks "zu voll" gewesen seien.

Auf einem Video, das in den sozialen Online-Netzwerken kursierte, war zu sehen, wie das Schiff sank und Dutzende andere Boote sich näherten, um die Insassen zu retten. Der Stausee bei der Gemeinde Guatapé ist bei Touristen und Wochenendausflüglern besonders beliebt.

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