Australien begegnet Chile beim Confed Cup mit großem Respekt

Niklas Süle steht heute in der Startelf

Eine schnelle Halbfinal-Rückkehr nach Kasan, von wo der Weltmeister-Tross am Morgen nach dem 1:1 (1:1) gegen den Südamerikameister wieder nach Sotschi zum entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen Kamerun flog, steht freilich nicht auf dem deutschen Wunschzettel.

Turnier-Neuling Kerem Demirbay (48.) und zweimal Werner (66. und 81.) erzielten vor 30 230 Zuschauern im 150. Länderspiel in der Amtszeit von Löw die Tore.

Chile reichte im Parallelspiel der Gruppe B gegen Australien ein 1:1 (0:1), um als Gruppenzweiter ebenfalls das Halbfinale zu erreichen. "Wir haben Respekt vor Deutschland", sagte Ronaldo schon mal vorausschauend nach dem 4:0 der Portugiesen am Samstagabend gegen Neuseeland über ein mögliches Halbfinalduell. Ter Stegen war vor dem Spiel von Löw zur Nummer eins beim Confed Cup bestimmt worden. Die Quoten der Buchmacher gehen erwartungsgemäß ebenfalls von einem Sieg der Deutschen aus.

Im Spiel Mexiko gegen Russland haben beide Teams noch Chancen auf das Halbfinale. "Der Konflikt ist immer da", sagte Löw zum Spagat zwischen maximalem Erfolg und Experimenten.

PERSONAL: Einige Umstellungen aber will Löw im Vergleich zum 1:1 gegen Chile vornehmen. "Das war klasse", sagte Löw. Es ist immerhin das dritte Spiel in sieben Tagen. Dass wir das Halbfinale erreicht haben, ist etwas Außergewöhnliches", sagte Löw, der sich über den 100. Sieg besonders freute: "Normalerweise sind Statistiken nebensächlich, aber 100 Siege sind schon schön. Für Letzteren könnte der Berliner Marvin Plattenhardt auf der linken Seite sein Turnierdebüt feiern. Besonders mit dem Tor von Stindl nach einem Angriff aus dem Lehrbuch über den im Mittelfeld sehr präsenten Emre Can und Flankengeber Jonas Hector. Mit seiner Körperkraft und Schnelligkeit könne Rüdiger da Paroli bieten. "Wir hatten den Plan, dass jeder Torhüter auf jeden Fall einen Einsatz haben wird", erinnerte Löw. Mittelfeldspieler James Jeggo von Sturm Graz kam bei Australien gegen Chile nicht zum Einsatz. "Ich habe von den Spielern eine gewisse Widerstandsfähigkeit und Härte erwartet und verlangt", begründete Löw. So wurde Marc-André ter Stegen nur einmal im ersten Durchgang geprüft, als André-Frank Zambo nach einer Hereingabe von Ernest Mabouka aus kurzer Entfernung zum Schuss kam (45.). "Das ist das übergeordnete Ziel".

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