Bericht: G20-Sicherheitsleute dürfen in Deutschland Waffen tragen

Präsidentenlimousine

Mehrere Staaten haben eine Waffenerlaubnis für ihr Sicherheitspersonal beim G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg beantragt.

Nach Angaben der Funke Mediengruppe hat das Bundesverwaltungsamt (BVA) im Auftrag der Bundesregierung alle bis jetzt eingegangenen Anträge positiv beantwortet. Bis jetzt sollen neun solcher Anfragen, unter anderem von den USA, Großbritannien, Mexiko, Südafrika, Vietnam und den Niederlande, beim BVA eingegangen sein. Zusätzlich sollen die Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) Genehmigungen für ihre Gipfel-Delegation beantragt haben. Bisher wurde demnach kein eingehender Antrag eines G20-Teilnehmer-Staates abgelehnt. Allerdings dürfen die Sicherheitsleute der Delegationen nur mit Erlaubnis der Bundesregierung Waffen tragen.

Am Wochenende war berichtet worden, dass Berlin einige Sicherheitskräfte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht nach Deutschland einreisen lassen wolle. Nach den Ausschreitungen von Personenschützern des Staatschefs gegen Demonstranten in Washington will die Bundesregierung laut eines Berichts der Welt am Sonntag ähnliche Gewaltszenen beim G20-Gipfel verhindern. Das Auswärtige Amt machte der Türkei dem Zeitungsbericht zufolge deutlich, dass diese nicht nach Deutschland kommen sollten. "Es darf nur in Fällen von Nothilfe für die jeweilige Schutzperson tätig werden".

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