BMW investiert mehr als halbe Milliarde Dollar in US-Werk

Archivbild Montage eines BMW X3 im Werk Spartanburg in den USA. | Bild p-a  dpa

Krüger verwies darauf, dass im US-Werk Spartanburg derzeit mehr als 9000 Menschen arbeiten. Bis 2021 sollen weitere 1.000 Arbeitsplätze geschafft werden.

Der größte Fahrzeug-Exporteur der USA ist nicht Ford, Chrysler oder General Motors, sondern BMW. Trumps Ansicht nach bauen die deutschen Autohersteller zu viele Fahrzeuge billig in Mexiko, um sie dann in den USA zu verkaufen.

München - BMW investiert weiter in sein größtes Werk im amerikanischen Spartanburg. Heute dagegen gehören die SUV-Modellreihen, die bei den Münchenern unter der Bezeichnung "X" laufen, global gesehen zu den Bestsellern des Konzerns.

BMW habe in den vergangenen 25 Jahren acht Milliarden US-Dollar in den Produktionsstandort investiert, sagte der Vorstandschef. Diese hatte er Trump bereits während eines Treffens im Weißen Haus im März in Aussicht gestellt. Derzeit bereitet BMW in Spartanburg die Fertigung des Riesengeländewagens X7 vor, der Ende 2018 auf den Markt kommen soll.

BMW hat derzeit in den USA mit einer Absatzflaute zu kämpfen. Der US-Markt hatte 2016 dank billigen Sprits und niedriger Finanzierungszinsen ein weiteres Rekordhoch erklommen, in diesem Jahr rechnen Experten aber trotz hoher Rabatte mit einem spürbar flaueren Abschneiden. Mit Limousinen wie dem neuen 5er-Modell sieht es indes nicht ganz so rosig aus. Insbesondere Investoren missfällt es, dass die Gewinnmarge im Kerngeschäft Automobilbau seit Jahren sinkt. Eine große Modelloffensive soll nun den Schwund bei der Marge stoppen und die Produktpalette merklich verjüngen.

BMW braucht das Geld auch, um milliardenschwere Investitionen in künftige Technologien wie Elektroantriebe und Fahrerassistenzsysteme schultern zu können.

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