CDU-Vize Laschet weist Schulz-Attacke als absurd zurück

Politik Merkel liegt in der Wählergunst deutlich vor Schulz

Martin Schulz und seine SPD-Strategen hatten es sich so schön vorgestellt: Mit einer gewonnenen NRW-Wahl im Rücken hätten sie ein Feuerwerk der Sozialdemokratie beim Parteitag in Dortmund gezündet und die Union auf die hinteren Plätze verwiesen.

Als Gerhard Schröder aufs Podium tritt, ist die Hoffnung urplötzlich wieder da. Die SPD müsse sich überlegen, mit wem sie eigentlich noch koalieren wolle. Deshalb also Schröder: Wenn einer Attacke kann, dann er. "Wir haben gekämpft, wir haben aufgeholt, und was damals ging, das geht heute auch". Er soll der Partei wieder Mut machen.

In Umfragen ist die SPD aus dem Zwischenhoch nach der Kür von Schulz zum Kanzlerkandidaten wieder abgesackt und liegt nun bis zu 16 Prozentpunkte abgeschlagen hinter dem momentanen Koalitionspartner Union. Auch Schulz muss das beherzigen, wenn ihm eine Aufholjagd wie Schröder im Jahr 2005 gelingen will. War das nicht auch das Thema im Eröffnungssong des Parteitags? "Ich lass die Zweifel hinter mir, volle Kraft voraus, alles auf Start", gab Sänger Sebastian Hämer da zum Besten.

Man hat ihn lange nicht mehr gesehen bei der SPD.

Am Schluss macht er Schulz persönlich Mut: "Martin, du hast eine kampferprobte Partei hinter dir, die dich unterstützen wird".

Lauter Applaus im Saal, solche Sätze kommen an. Er preist nicht nur Schulz' Vorzüge, sondern attackiert auch die Kanzlerin: "Die tiefe Spaltung Europas geht auch auf das Konto von Merkel". "Das waren doch immer diejenigen, die den Amerikanern in jedem, auch in den Irakkrieg folgen wollten".

Als Schröder mit den Worten "Auf in den Kampf". Schulz spricht kurz danach, und es ist eine solide, eine programmatische und in Teilen auch kämpferische Rede, auch wenn mancher das Herzblut vermissen könnte, das Schröder kurz zuvor gezeigt hat.

Da sei es "schon ein ungewöhnlicher Vorwurf", das Wort von einem Anschlag auf die Demokratie gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu richten. Dazu gehörten auch homosexuelle Paare.

Schulz nannte Donald Trump einen "irrlichternden Präsidenten".

CDU-Bundesvize Laschet weist die harrsche Wortwahl von SPD-Kanzlerkandidat Schulz zum Wahlkampfstil der Union zurück. Auch Bedingungen für eine Koalition nach der Wahl stellt der SPD-Kanzlerkandidat: die Ehe für Schwulen und Lesben, ohne die er keinen Koalitionsvertrag unterzeichnen werde. Sicher ist aber, dass die Genossen in Dortmund wissen, was jetzt das Wichtigste ist: ein Signal der Geschlossenheit.

SPD-Kanzlerkandidat und Parteichef Martin Schulz winkt zu Beginn des Sonderparteitags den Delegierten zu. Und: "Wir haben eine schwierige Niederlage hinter uns, aber wir können kämpfen".

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