Cyber-Angriff auf Londoner Parlament

Londoner Parlament

Auf das britische Parlament ist eine Cyber-Attacke verübt worden.

Mitglieder des britischen Parlaments sind Opfer eines Hackerangriffs geworden. Zuvor seien "ungenehmigte Versuche, auf parlamentarische Nutzerkonten zuzugreifen" entdeckt worden, sagte eine Sprecherin des Londoner Unterhauses am Samstag.

Cyber-Angriff in London: Hacker haben möglicherweise versucht, Zugang zu Benutzerkonten des britischen Parlaments zu bekommen. Das nationale Zentrum für Cybersicherheit und die Kriminalbehörde NCA sind in den Untersuchungen eingeschaltet.

Der E-Mail-Zugang von ausserhalb sei für Parlamentsmitglieder vorsichtshalber abgeschaltet worden, um das Netzwerk zu schützen, hiess es in einer Erklärung des Unterhauses.

Dem Sender BBC zufolge führten die Abwehrmaßnahmen dazu, dass die Abgeordneten ihre E-Mails nicht von außerhalb des Parlamentsgebäudes einsehen konnten. Die Abgeordneten könnten am Montag wieder ganz normal arbeiten, sagte ein Pressesprecher des Parlaments am Sonntag.

Britische Medien berichteten zuvor davon, dass Hacker die Passwörter von Parlamentsabgeordneten im Internet zum Verkauf angeboten hätten.

Der Minister für internationalen Handel, Liam Fox, sagte dem Fernsehsender ITV, dass die Attacke für jeden eine Warnung sein sollte. "Also ist es keineswegs überraschend, dass es einen Versuch gegeben hat, Parlaments-E-Mails zu hacken". "Wir brauchen mehr Sicherheit und bessere Passwörter".

Der Konservative Henry Smith machte per Twitter den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un oder den russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Angriff verantwortlich. In Großbritannien legten die Kriminellen dabei viele Spitäler und Arztpraxen lahm. Als Urheber wurde die Hacker-Gruppe "APT28" vermutet, die Verbindungen zu russischen Geheimdiensten haben soll. In Deutschland war die Bahn betroffen, in Spanien der Konzern Telefónica, in Russland das Innenministerium. Die Erpressungssoftware "Wanna Cry" traf nach Angaben von Europol mindestens 150 Länder.

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