Katar-Krise spitzt sich zu

Katar-Krise spitzt sich zu

Das bekannteste Medium, auf das die Forderungen an Katar zielen, ist jedoch Al Jazeera.

Istanbul - Nach der Forderung arabischer Staaten nach einem Ende ihrer militärischen Kooperation mit Katar hat die Türkei die Zusammenarbeit verteidigt. Teheran hat Qatar Airways zudem auch den iranischen Luftraum für Flüge nach Europa und Afrika zur Verfügung gestellt.

Sie setzten ihre Kampagne gegen sein Land fort, so Rumaihi.

Philippinische Gastarbeiter auf dem Weg nach Katar: Die philippinische Regierung hatte die Ausreise in den Golfstaat vorübergehend untersagt. Etwa 100 türkische Soldaten sind in Katar stationiert, weitere 25 wurden am Donnerstag dorthin verlegt.

Nun soll Katar, so fordern es Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten, binnen zehn Tagen den Fernsehsender Al Jazeera komplett schließen. Beobachter sprechen von harschen Vorgaben, die Katar voraussichtlich nicht erfüllen werde. Saudiarabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten, also jene vier Länder, die seit dem 5. Juni keine diplomatischen Beziehungen mehr zu Katar unterhalten, haben eine Liste mit 13 Punkten veröffentlicht, wie der Streit zu lösen sei. Der Sender, auf Arabisch "die Insel", wurde 1996 vom damaligen katarischen Staatsoberhaupt Hamad bin Khalifa Al Thani als erster transnationaler arabischer Nachrichtensender in Doha gegründet. Sie werfen der Führung in Doha die Unterstützung von Terrorgruppen vor, aber auch seine guten Kontakte zum Iran. Der schiitische Iran und das sunnitische Königshaus von Saudi-Arabien konkurrieren um die Vorherrschaft in der Region. Die Türkei kritisierte das Vorgehen gegen seinen Verbündeten und schickte mehr als hundert Flugzeuge mit Hilfsgütern nach Katar, wie Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci am Mittwoch mitteilte. Dessen Rolle in der "Finanzierung einer medialen und politschen Plattform", die den Extremismus fördere, sei inakzeptabel. Der Sender Al-Dschasira und seine mit ihm verbundenen Stationen müssten geschlossen werden.

Das Senderlogo am Hauptquartier von al-Jazeera in Doha.

Unterstützt wird Katar in dem Streit von der Türkei. Die Übermittlung der Forderungsliste an Katar verstoße zudem gegen internationales Recht.

Der Iran wird nach Aussagen von Präsident Hassan Ruhani den Golfnachbarn Katar in der aktuellen Krise nicht im Stich lassen.

Der Iran wird Katar nach Aussagen von Präsident Hassan Ruhani in der aktuellen Krise nicht im Stich lassen.

"Da kann der Emir auch gleich nach Riad fahren und MbS den Treue-Eid leisten", sagt ein hochrangiger westlicher Diplomat, der wie viele in der Region den saudischen Thronfolger nur bei seinen Initialen nennt. Auf die Frage, ob Katar sich unter Druck gesetzt fühle, die Krise schnell beizulegen, sagte er: "Keineswegs". Allein am Freitag verlor der Katar-Riyal zum US-Dollar über zwei Prozent an Wert.

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