Ricciardo gewinnt Rennen in Baku - Vettel baut Vorsprung aus

Dürfen Bottas und Hamilton auch in Baku jubeln

Sebastian Vettel (Heppenheim) Ferrari 1:44,967 4. Ein verrücktes Rennen auf dem 6,003 Kilometer langen Stadtkurs, das bei seiner Premiere im vergangenen Jahr noch ein Langweiler war.

Im Chaosrennen mit zig Unfällen, drei Safety-Car-Phasen und einer Unterbrechung gewann Daniel Ricciardo (Red Bull) sein erstes Saisonrenen vor Valtteri Bottas (Mercedes) und Lance Stroll (Williams). Die Strecke, die direkt am Kaspischen Meer liegt, ist eigentlich ein Stadtkurs, sorgt gleichzeitig aber für Höchstgeschwindigkeiten, die sonst nirgends erreicht werden. Sebastian Vettel kam hinter dem Terzett auf Rang vier und baute damit seinen Vorsprung auf Lewis Hamilton in der WM-Fahrer-Wertung um zwei Punkte auf nunmehr 14 Zähler aus. Esteban Ocon (Frankreich) Force India 1:45,752 8.

Doch der von der Pole Position gestartete Hamilton, der die erste Rennhälfte kontrolliert hatte, konnte nicht von der Strafe profitieren. Rang zwei belegte Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen mit 0,095 Sekunden Rückstand. Unterdessen kam in Runde sechs Ricciardo zum Stopp.

Runde neun war die letzte von Palmer beim Aserbaidschan-Grand-Prix - der Brite musste seinen Renault mit einem technischen Defekt abstellen. - Schnellste Runde: Vettel in 1:43,441 (208,975 km/h). Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Renault (11./16.): Bremsen. Zwar wurde der Ferrari des Finnen bei der Startkollision mit Landsmann Bottas nicht stark beschädigt, er wurde durch den Zwischenfall jedoch von Perez und Verstappen überholt und fiel auf den fünften Platz zurück. "Ein plötzlicher Motorschaden warf Max aus dem Rennen", erklärte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Stroll (Dritter) und Hülkenberg (Achter) verzichteten zunächst auf einen Spot, kamen einen Umlauf später. In der Fahrerwertung liegt Vettel vor dem achten WM-Lauf am Sonntag zwölf Punkte vor Hamilton. Dahinter: Alonso, Sainz, Vandoorne, Ericsson, Grosjean, Wehrlein und Bottas. Beim Restart hätte Perez beinahe Vettel gepackt, Räikkönen verlor Plätze an Massa und Ocon.

Angesichts der Turbulenzen auf der Strecke kamen die Chronisten kaum nach.

Von vorne gut zu sehen: Nach dem Crash fährt Vettel dem Briten in den Mercedes. Das wird sich die Rennleitung noch sehr genau anschauen. Force India-Mercedes 79. 5. Immer wieder krachte es, Trümmerteile flogen durch die Luft und die Streckenposten mussten bei den Aufräumarbeiten Überstunden machen.

Warum musste Hamilton einen Not-Stopp einlegen?

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Jetzt läuft zweites freies Training statt. Felipe Massa (BRA), Williams-Mercedes (26./3.): Stossdämpfer. An der Spitze konnte Hamilton unterdessen das Renntempo erneut bestimmen.

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