Ronaldo-Transfer nur zum Mega-Preis

Cristiano Ronaldo will 14,7 Millionen Euro beim Gericht

Der Weltfußballer wolle Spanien trotz seines bis 2021 laufenden Vertrages bei Real, der ihm jährlich rund 50 Millionen Euro brutto einbringen soll, verlassen, berichtete die portugiesische Zeitung "A Bola" zuletzt. Für 200 Millionen wäre Real demnach bereit, seinen Rekordtorschützen ziehen zu lassen.

Die Madrider Sportzeitung "Marca" rechnete am Samstag jedoch vor, dass ein möglicher Transfer von Ronaldo realistischerweise 400 Millionen Euro im Gesamtpaket kosten würde. Die festgeschriebene Ablösesumme beträgt eine Milliarde Euro, laut Medien könnte Ronaldo aber schon für "nur" 200 Millionen Euro zu haben sein.

Während die britische Boulevardpresse schon ziemlich detaillierte Spekulationen über eine Rückkehr von Cristiano Ronaldo zu Manchester United anstellt, hat Real Madrids Erfolgscoach Zinédine Zidane den am Confed-Cup weilenden Portugiesen telefonisch kontaktiert. Aktuell verdient der bestbezahlte Sportler der Welt ein Bruttogehalt von rund 50 Millionen Euro pro Jahr bei seinem Verein. Für eine Verpflichtung müssten mögliche Interessenten wie Paris St. Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Fußball-Geschichte bezahlen. Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen.

Zidane soll Ronaldo klargemacht haben, dass er sowohl mit seinem Kampfgeist als auch mit seinen Toren für Real unverzichtbar sei, und dass das Team noch viel erreichen könne. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor des italienischen Clubs AC Mailand am Samstag dazu.

Und der FC Bayern? Natürlich wäre Ronaldo zweifelsohne eine solche. Für einen Spieler werde man nicht 100 Millionen an Transferausgaben haben, sagte der Präsident. Die "Gazzetta dello Sport" sorgte am Sonntag mit einer Spielerei für Aufsehen, in dem sie die Münchner als potenziellen Anwärter auf Ronaldo nannten. Außerdem dürfte Ronaldo das Gehaltsgefüge bei den Bayern gehörig durcheinanderbringen.

Wie reagieren Portugals Trainer und seine Teamkollegen beim Confederations Cup?

Vor Anpfiff des Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko in Kasan nutzte Coach Fernando Santos die wiederkehrenden Journalisten-Fragen für eine vehemente Verteidigungsrede. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet". Auch Torwart Rui Patricio be kräftigte, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert.

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