Standort in Echtzeit teilen: Warnung vor neuem Snapchat-Feature

Snapchat: So verhinderst du, dass die neue Snap Map ein Werkzeug für Stalker wird

Auch öffentliche Snaps sind auf der Karte ersichtlich. Snap weist darauf hin, dass die Standort-Erfassung nicht dauerhaft ist, Actionmojis werden nur beim Start der App aktualisiert.

Fear follows feature: Nur kurz nach der Einführung der neuen "Snap Map" bei der Messaging-App Snapchat (Trending Topics berichtete) gibt es bereits erste Befürchtungen, dass Nutzer über die neue Ortungsfunktion gestalkt werden könnten.

Wenn man die Snap Map aktiviert, wird man durch einen Einrichtungsassistenten geführt. Darin sieht man alle Userinnen und User in Form von lustigen Avataren, wie sie sich durch ihre Stadt bewegen, im Urlaub sind, gerade in einem Lokal sitzen und vieles mehr: Kurzum: Die App speichert deine mobilen Daten und verrät diese übersichtlich und sehr präzise auf einer Landkarte allen, die es wissen wollen. Dabei kann man festlegen, wer die eigene Location sehen kann. Im "Ghost Mode" kann sie niemand sehen. Hier findet sich der "Geistmodus", mit dem man den Standort vor Freunden verbergen kann, solange er aufgedreht ist. Kontakte können also immer nachsehen, wo man sich gerade befindet, falls man Snapchat regelmäßig nutzt.

Laut The Verge bleibt der Standort für acht Stunden gespeichert und wird danach gelöscht.

Auch wenn die Funktion nur für Snapchat-Freunde sichtbar ist, sollte man den Einsatz gut überlegen.

Related:

Comments

Latest news

Art Basel setzt in schwierigen Zeiten auf Politisches und Bewährtes
Schon vor dem breiten Publikum konnten Kunstsammler die Stände der 290 Galerien, die Werke von 4.000 Künstlern zeigen, besuchen. Für Art-Basel-Direktor Marc Spiegler ist das aber nur logisch: Denn Kunst sei in aufwühlenden Zeiten noch wichtiger.

Slowaken-Coach über DFB-Team: "Eine Schande"
Nach dem Treffer war offensichtlich, dass sich Deutsche und Österreicher auf einen sportlichen Nichtangriffspakt geeinigt hatten. In die Debatte um mangelndes Fair Play hat sich nun sogar der slowakische Regierungschef Robert Fico eingeschaltet.

Oberstes US-Gericht lässt Trumps Einreisebann teilweise zu
Das Oberste Gericht der USA hat die von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreiseverbote teilweise wieder in Kraft gesetzt. Mehrere Bundesgerichte hatten das Inkrafttreten blockiert und zwei Bundesberufungsgerichte diese Entscheidungen bestätigt.

Angeklagter gesteht Tritt gegen Frau auf U-Bahn-Treppe
An den Angriff habe er keine Erinnerung, erklärte S. - erst Mutter und Schwester hätten ihm das Video gezeigt. Vor dem Landgericht Berlin muss sich ein 28-Jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Führende Unionspolitiker greifen Martin Schulz an
Die heftige Kritik von Martin Schulz an CSU und CDU zeigt nach Ansicht von CSU-Chef Horst Seehofer dessen aktuelle Verzweiflung. SPD-Vizechefin Manuela Schwesig bescheinigt der Regierungschefin, sie könne nur "aussitzen, abschwächen und wegschwurbeln".

Other news