Startschuss für neue Mission zu Exoplaneten

Das Weltraumteleskop Kepler hat mehr als 200 mögliche neue Planeten erspäht

„Mehr als 3000 Exoplaneten wurden bisher gefunden. „Mit PLATO hofft man eine zweite Erde zu entdecken, auf der vielleicht flüssiges Wasser oder sogar Leben möglich ist.“.

Wie die Nasa-Forscher herausfanden, umkreisen sieben der zehn erdgrossen neuen Planeten Sterne, die unserer Sonne ähneln. Mit der Mission PLATO setzt das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften seine Suche nach Exoplaneten fort.

Die Mission mit dem gerade noch hingebogenen Akronym PLATO ("PLanetary Transits and Oscillations of stars") steht unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und ist für 2026 angesetzt. Allerdings können auch andere Phänomene derartige Helligkeitsschwankungen erzeugen, etwa zwei einander umkreisende Sterne.

Zur gezielten Suche nach erdähnlichen Planeten, die möglicherweise Leben beherbergen, lässt die Europäische Weltraumorganisation ESA ein neues Weltraumteleskop bauen.

Seit 2009 späht "Kepler" nach winzigen regelmäßigen Helligkeitsschwankungen von Sternen, die entstehen, wenn ein Planet von der Erde aus gesehen genau vor seinem Stern vorbeizieht - eine Art Mini-Sternfinsternis.

Aus den aufgenommenen Lichtkurven der Planetentransits können Durchmesser und Umlaufzeit eines Exoplaneten sowie Alter, Masse und Radius von dessen Mutterstern abgeleitet werden. Von diesen insgesamt 219 sogenannten Exoplaneten seien 10 fast so groß wie die Erde und könnten möglicherweise die Voraussetzungen für Leben bieten, teilte die Nasa im kalifornischen Moffett Field mit. Unterschiede zur Erde festzustellen. Das IWF liefert unter anderem die hoch spezialisierte Hardware, die den gesamte Datenstrom der 26 gleichzeitig arbeitenden Kameras verarbeitet. "Das heißt, es liegt an uns zu erkennen, ob der Exoplanet tatsächlich habitabel ist", schilderte der Forscher.

Related:

Comments

Latest news

Kein Ramadan-Fest: Trump bricht mit 18 Jahre alter Tradition
Präsident Donald Trump sandte dafür am Samstag (Ortszeit) einen Gruß an Muslime, die das Fest des Fastenbrechens begingen. Es erinnere an die Bedeutung von Mitleid, Mitgefühl und gegenseitigem Wohlwollen, schrieb er in einer Mitteilung.

Polizei nimmt Mann nach dem Tod einer jungen Mutter fest
Laut bild.de soll es in der Wohnung öfters zum Streit zwischen der Frau und ihrem Freund gekommen sein. In der Nacht zuvor haben sie Schreie aus der Wohnung gehört.

Trump streicht Feier zum Ende des Ramadan im Weißen Haus
Der Feiertag erinnere die Menschen an die "Bedeutung von Barmherzigkeit, Mitgefühl und gutem Willen", erklärte Trump. Im Wahlkampf hatte Trump sich mit antimuslimischen Äußerungen profiliert.

Formel-1-Qualifying | Hamilton holt Baku-Pole - Vettel auf Platz vier
Pole Position einfuhr, setzte sich das durchwachsene Wochenende von WM-Spitzenreiter Vettel mit Rang vier im Qualifying fort. Der Österreicher warnte aber auch: "Die Ferrari sind unmittelbar hinter uns, aber auch Red Bull ist gut dabei".

Volvo greift Tesla mit neuer Marke an
Durch enge Anbindung an Volvo Cars soll Polestar von Technik- und Entwicklungssynergien sowie von Skaleneffekten profitieren. Volvo arbeitet mit Polestar Performance seit 1996 zusammen und hatte das Unternehmen im Juli 2015 vollständig übernommen.

Other news