Toto Wolff tritt gegen Ex-Pilot Nico Rosberg nach

Nico Rosberg Lewis Hamilton

Wolff hatte gemäß einem Artikel der Daily Mail behauptet, dass Rosberg im Kampf gegen Hamilton "der Bösewicht" gewesen sein, der stets versuchte, "alle ihm verfügbaren Waffen einzusetzen".

Nach den brisanten Aussagen seines ehemaligen Teamchefs Toto Wolff ist Nico Rosberg um eine besonnene Tonart bemüht.

Dabei spielten laut Rosbergs Ex-Chef auch die unterschiedlichen Lebensgeschichten eine Rolle: Nico wuchs als Sohn von Ex-Rennfahrer Keke Rosberg in Monaco auf, Hamilton hingegen stammt aus ärmeren Verhältnissen. "Ich weiß, wie er über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt", sagte Rosberg der Deutschen Presse-Agentur.

Gegenüber der "Daily Mail" schilderte Wolff seine persönliche Einschätzung zum teaminternen Duell: "Es gab all die Psycho-Tricks, die man spielen kann, um seinen Rivalen aus dem Konzept zu bringen". Und Rosberg sei der Bösartige gewesen.

Auch den neuen Teamkollegen, Rosberg-Ersatz Valtteri Bottas, lobt Hamilton auffällig häufig für die nun so angenehme Zusammenarbeit innerhalb der Mercedes-Garage.

Auch über ein halbes Jahr später hat man den Rücktritt von Nico Rosberg anscheinend noch nicht ganz überwunden. Und der nötigen Portion Gelassenheit: „Ich kriege das nebenbei etwas mit, weil ich im Internet unterwegs bin und ab und zu lese, was er so loslässt“, so Rosberg. Doch einen Effekt haben Hamiltons Äußerungen auf ihn offenbar nicht: "Das ist lustig, es tangiert mich einfach nicht mehr". Es waren die Jahre der Mercedes-Hoheit, andere Teams waren nur Beiwerk. "Ich habe meine Schlacht gewonnen". Zwischen Rosberg und Hamilton hätte es womöglich Faktoren gegeben, von denen man gar nichts wisse, meinte Wolff. "Am Dienstag haben wir bei einem Charity zusammen 600 000 Euro für blinde Kinder gesammelt", betonte Rosberg.

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