Vaterschaftsklage: Maler Dalí wird aus dem Grab geholt

Salvador Dali

Fast 30 Jahre nach seinem Tod wird das Grab von Salvador Dalí geöffnet. Nun hat eine Richterin aus Madrid das Urteil gefällt: Die Leiche Salvador Dalís muss exhumiert werden.

Die Klage wurde den Angaben zufolge 2015 von einer Frau aus dem katalanischen Gerona gestellt. In Spanien weiß man aber, dass es sich um eine 1956 geborene Frau aus Gerona handelt, die schon seit 2007 öffentlich behauptet, sie sei die uneheliche Tochter Dalís. Diese könne aber möglicherweise schon im Juli stattfinden.

Die Überprüfung der DNA des Leichnams sei nötig, weil es keine anderen biologischen Überreste des Malers gebe, erklärte ein Sprecher des Gerichts. Die beiden hätten eine sehr enge Freundschaft geschlossen, die sich schließlich zu einer heimlichen Liebesbeziehung entwickelt habe.

Martinez ist überzeugt, dass ihre Mutter, ein Dienstmädchen aus Cadaqués, und Dali eine Affäre hatten. Aber auch um den Pflichterbteil, der ihr gesetzlich zustehen würde. Die Stiftung, die von der angeblichen Dali-Tochter genauso wie das spanische Finanzministerium auf Zahlung des gesetzlichen Erbteils geklagt wurde, wollten zunächst keine Stellungnahme abgeben. Er starb am 24. Januar 1989 im Alter von 84 Jahren in einem Krankenhaus in seinem katalanischen Geburtsort Figueres. Auf seinen eigenen Wunsch hin wurde der Künstler so einbalsamiert, dass seine Leiche für die nächsten 300 Jahre erhalten bleibt.

"Die Beständigkeit der Erinnerung", auch "Die zerrinnende Zeit" oder "Die weichen Uhren" genannt, das er 1931 mit 27 Jahren malte, ist Dalís wohl bekanntestes Gemälde.

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