Neue Gerüchte zur anstehenden Entlassungswelle — Microsoft

Microsoft Neue Gerüchte zur anstehenden Entlassungswelle

Der Großkonzern möchte sein Geschäftsfeld nach eigenen Aussagen in Zukunft deutlich stärker auf die Cloud ausrichten. Dies berichten US-Medien wie "Bloomberg", "Wall Street Journal" und "The Seattle Times".

Microsoft soll für diese Woche eine Neuorganisation des Unternehmens geplant haben. Da Microsofts Geschäftsjahr stets im Juli eines jeden Jahres endet, würde das Timing der Umstrukturierung ebenfalls passen.

Vor einem Jahr hatte Microsoft seine weltweite Sales-Organisation neu geordnet, nachdem Chief Operating Officer (COO) Kevin Turner das Unternehmen verlassen hatte. So soll Microsoft derzeit planen den Fokus auf die Datenspeicherung in der Cloud zu verschärfen. Bisher lautete die Strategie von Satya Nadella "Mobile first".

Unter anderem übernahm der 2013 von Oracle zu Microsoft gekommene Judson Althoff die Leitung des "Worldwide Commercial Business" - also den Verkauf an Großkunden. Jean-Philippe Courtois, ehemaliger Präsident von Microsoft International, wurde im Zuge der Maßnahme Leiter "Global Sales, Marketing & Operations". Die nun offenbar anstehenden Umstrukturierungen könnten der nächste Schritt sein, den Vertrieb stärker auf den Verkauf von Lösungen auszurichten - unabhängig davon, ob es sich um klassische Software, Cloud oder hybride Angebote handelt.

Microsoft Azure, die Cloud-Computing-Plattform des Softwareriesen, gilt als Top-Konkurrent der Amazon Web Services. Die Deutsche Bank schätzt, dass Microsoft als Nummer zwei 2017 rund ein Viertel der Cloud-Einnahmen von AWS 2017 erreichen wird.

Laut dem WSJ werden "die Entlassungen in die Tausende gehen", was sich mit den Informationen von Techcrunch deckt. Den Angaben zufolge plant Microsoft die interne Zusammenlegung von Unternehmensbereichen, der die Enterprise-Kunden und "eine oder mehrere der Mittelstands-Units" umfasse.

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