Vidal will "eine klare Botschaft" senden

Joshua Kimmich stichelt gegen Carlo Ancelotti

Das teilweise holprige Grün hatte beim WM-Testlauf schon mehrfach Kritik ausgelöst, unter anderem von Weltfußballer Cristiano Ronaldo nach dem 4:0 der Portugiesen gegen Neuseeland.

Abgesehen vom Zustand des Geläufs stehen für den Bundestrainer allerdings keine großen Überraschungen zu befürchten. "Man merkt, dass bei allen Spielern die Kräfte an die Grenze gehen". Ob der Disput noch einmal Thema beim Bayern-Training wird? Julian Draxler will den Fokus ebenfalls auf die Anfangsphase legen: "Wenn wir es schaffen, die ersten 20, 30 Minuten besser zu gestalten als in dem ersten Spiel gegen sie, dann haben wir gute Chancen".

Im Lager der Chilenen klingt das nicht ganz so optimistisch. Vor dem Showdown bei der Mini-WM schwärmt Chiles Aggressivleader von den jungen deutschen Wilden - und erwartet ein körperlich fordernderes Spiel als gegen die womöglich müde Weltmeister-Generation.

Die Bayern-Stars Arturo Vidal und Joshua Kimmich sind im Finale des Confederations Cup zwischen Chile und der DFB-Elf kurzzeitig heftig aneinander geraten. Wie beim 1:1 in der Gruppenphase will er den Gegner auch im Finale mit hoher Aggressivität wie gewohnt früh unter Druck setzen. "Jeder spricht davon, dass es ein B-Team ist. Aber von der physischen Fitness sind sie viel besser als die, die nicht spielen".

"Da ist man nicht nachtragend", sagte Kimmich über das Verhältnis zu seinem Teamkollegen bei den Münchnern.

St. Petersburg. Mit Joshua Kimmich hatte sich Arturo Vidal schon nach dem Gruppenspiel zum Wiedersehen beim Confed-Cup-Showdown verabredet. Auch nun könnte wieder Keeper Claudio Bravo zum Helden werden. "Wir wissen, welches Können er hat".

Sein Trainer kann ohne Personalsorgen in das zweite Duell mit Deutschland bei diesem Turnier starten.

Vidal strahlt in diesen Tagen derartige Entschlossenheit aus, dass ihn wahrscheinlich auch ein geschientes Bein nicht vom Auflaufen stoppen könnte. Die Frage, ob er einen Gedanken an eine mögliche Niederlage verschwende, löste zumindest Unverständnis aus: "Wenn wir morgen gewinnen, sind wir das beste Team der Welt und darum sind wir da".

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