Jähriger drohte Amoklauf in Schule an

Der Jugendliche drohte mit einem Amoklauf an der Neuen Mittelschule in Ohlsdorf

"Der Verdächtige hat zumindest theoretischen Zugriff auf eine Schusswaffe gehabt", erklärt der Welser Staatsanwalt Christian Hubmer, warum die Drohung sehr ernst genommen wird. Die Pläne für den Amoklauf in einer Neuen Mittelschule im Bezirk Gmunden seien laut Staatsanwaltschaft "sehr konkret" gewesen. Er soll auch Drohungen gegen Lehrer geäußert haben.

DerJugendliche war bereits vor Ankündigung des Amoklaufs ins Visier der Polizei: Im Zuge von Ermittlungen zu NS-Schmierereien wurde auch er befragt und seine Wohnung durchsucht. Dabei blieb es zum Glück – die Polizei konnte den Jugendlichen, der früher selbst diese Schule besuchte, festnehmen.

Bezirksschulinspektor Robert Thalhammer betonte gegenüber der Zeitung, der Jugendliche sei zuvor bereits bekannt, aber "nicht direkt auffällig" gewesen.

Der 15-Jährige war zuvor schon wegen möglicher nationalsozialistischer Schmierereien, konkret Hakenkreuze, aufgefallen. Inzwischen wurde die Untersuchungshaft über den 15-Jährigen verhängt. Die Schule meldete den Vorfall, woraufhin der ehemalige Schüler der NMS festgenommen wurde. Bei ihm zu Hause ist eine Gaspistole gefunden worden, die er aufgrund seines Alters nicht besitzen dürfte, sowie Hieb- und Stichwaffen. Er selbst halte "die ganze Aktion aber trotzdem im Grunde für eine Aufschneiderei oder eine Prahlerei".

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