Nordkorea spricht von Test einer Interkontinentalrakete

Nordkorea- Angeblicher Test einer Interkontinentalrakete

Pjöngjan. Das nordkoreanische Regime hat am heutigen Dienstag erfolgreich eine Mittelstreckenrakete getestet. Sie sei 933 Kilometer weit geflogen, habe eine Höhe von 2802 Kilometern erreicht und ihr Ziel nach 39 Minuten Flugzeit genau getroffen.

Nordkorea hat erneut eine Rakete gestartet, die nach fast 1000 Kilometern Flug ins Japanische Meer gestürzt ist. In Südkorea berief Präsident Moon Jae-in nach dem Raketentest im Nachbarland - wie üblich in diesen Fällen - den nationalen Sicherheitsrat ein.

Mit dem Test einer Interkontinentalrakete wäre eine neue Eskalationsstufe im Streit um Nordkoreas Atomprogramm erreicht, der als einer der gefährlichsten Konflikte weltweit gilt. Solche Raketen sind vor allem für das Militär als potenzielle Raketen mit Atomsprengkopf konzipiert. Anchorage in Alaska ist 6000 Kilometer von Pjöngjang entfernt, Berlin knapp 8000 Kilometer. Der Machthaber Kim Jong Un habe den Start persönlich verfolgt. Nach dem jüngsten Test twitterte Trump jedoch, vielleicht werde China Maßnahmen gegen Nordkorea ergreifen, um "diesen Unsinn" zu beenden. Er könne sich zudem nicht vorstellen, dass sich Südkorea und Japan das noch weiter bieten ließen. Der chinesische Botschafter bei der UNO warnte am Montag vor "katastrophalen" Folgen einer weiteren Eskalation der Krise mit Nordkorea. "Und die Konsequenzen wären desaströs", so Liu.

Präsident Moon wurde unmittelbar über die Situation berichtet. Das "Zeitalter der strategischen Geduld" mit Nordkorea sei vorüber, dieser Ansatz sei gescheitert, sagte er in Anspielung an die Politik seines Vorgängers Barack Obama. Anfang Juni etwa testete Nordkorea einen neue Rakete, um Kriegsschiffe von potenziellen Feinden anzugreifen. "Die Rakete stürzte in der ausschließlichen Wirtschaftszone Japans ins Japanische Meer", zitiert der TV-Sender NHK den japanischen Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga.

Related:

Comments

Latest news

Glücksspirale: Zwei Millionen Euro bei Villingen-Schwenningen gewonnen
Der Eurojackpot-Schein mit zusätzlicher Teilnahme bei der Glücksspirale war im Main-Kinzig-Kreis abgegeben worden. Der Tipper gab seinen Spielschein anonym in einer Lotto-Annahmestelle im nordöstlichen Kreisgebiet ab.

Erfinder verhaftet: Chinas Riesenbus war Betrug
Das chinesische Unternehmen Huayingkailai, das den Portalbus TEB ( Transit Elevated Bus ) finanziert, hat juristischen Ärger. Im Vorjahr präsentierte der Unternehmer einen Prototyp des Mega-Busses - auch um Investoren für das Projekt zu gewinnen.

Von Zidane zu Streich | Freiburg holt Madrid-Ösi!
Die Tabellensiebente der vergangenen Saison steigt Ende Juli in der dritten Qualifikationsrunde in die Europa League ein. Ist der Wechsel von Real zu Freiburg aus Lienharts Sicht eine gute Entscheidung? Eine Woche vor seinem 21.

"Bölle" bleibt: Stadionumbau in Darmstadt
Wegen seiner veralteten Spielstätte hatte Darmstadt die Lizenz für die kommende Saison unlängst nur mit Auflagen erhalten. Stattdessen sollen im Sommer 2018 Umbauarbeiten am bisherigen Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor beginnen.

BGH-Urteil: Klausel zu laufzeitunabhängigem Bearbeitungsentgelt ungültig
Die Institute haben ihren finanziellen Aufwand demzufolge künftig generell rein über die Kreditzinsen zu decken. Am 04.07.2017 entschied der Bundesgerichtshof in drei Fällen, dass die Berechnung von Bearbeitungsgebühren bzw.

Other news