Streit mit Nordkorea: USA schießen mit "Test" zurück

Nordkoreas Schreckensregime hat offenbar sein Ziel erreicht Die neue Nuklearwaffe reicht bis zur US-K

Peking zeigte sich hier bis zuletzt zurückhaltend und setzt auf eine Wiederaufnahme der vor knapp zehn Jahren aufgegebenen diplomatischen Verhandlungen, die im Kern dieses Ziel verfolgten: Nordkorea friert sein Atomprogramm ein und erhält dazu im Gegenzug humanitäre Hilfe und schrittweise normale Beziehungen zu seinen Nachbarn und den USA. "Das wird nicht passieren!"

Wie haben sich die beiden Länder seitdem entwickelt? Militärexperten zufolge ist Nordkorea aber noch Jahre davon entfernt, eine Interkontinentalrakete mit einem atomaren Sprengkopf bestücken zu können.

Mit dem erfolgreichen Test einer Interkontinentalrakete hat Nordkorea nach eigenen Angaben eine entscheidende Stufe im Konflikt mit den USA erreicht: Die am Dienstag abgefeuerte Interkontinentalrakete (ICBM) könne einen "großen und schweren Atomsprengkopf" befördern, hieß es aus Pjöngjang. Das Geschoss habe demnach eine Höhe von 535 Kilometer erreicht und sei etwa 510 Kilometer weit geflogen, ehe es vor Japan ins Meer gestürzt sei. Stimmen diese Behauptungen, dann werden sie den Korea-Konflikt massiv verändern.

Alaska in Gefahr Nordkorea ist stolz auf die soeben abgeschossene Rakete.

Doch bereits am Mittwoch simulierten Washington und Seoul bei einer gemeinsamen Übung einen Angriff auf Nordkorea und feuerten Kurzstreckenraketen ins Japanische Meer ab.

"Das wird nicht passieren!", warnte Donald Trump noch im Jänner.

Streit mit Nordkorea: USA schießen mit

Südkorea schliesst nicht aus, dass es eine Interkontinentalrakete gewesen sein könnte. Nordkorea könnte nun das sechste Land werden. Der nunmehr behauptete Start einer solchen Rakete würde für das Regime in Pjöngjang einen neuen Meilenstein bedeuten. Gleichzeitig sollten die USA und Südkorea gemeinsame Militärmanöver unterlassen.

Washington verurteile den Abschuss der ballistischen Langstreckenrakete durch Nordkorea aufs Schärfste, wie US-Aussenminister Rex Tillerson am Dienstag erklärte. Im Januar hatte Präsident Trump noch großspurig getweetet, so etwas würde "nicht passieren", nachdem Kim Jong-un angekündigt hatte, Nordkoreas Raketen könnten bald die Vereinigten Staaten treffen. Sollte heißen: Wir beobachten die Situation mit äußerster Vorsicht.

In der Tat steckt Moon in einer schwierigen Lage.

Nordkoreas Schutzmacht und wichtigster Wirtschaftspartner will sich jedoch von Trump nicht die Agenda diktieren lassen. Jetzt ist klar: Nordkorea hat keinerlei Interesse daran, in einen fairen Dialog zu treten. Bislang blieben Trumps Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts aber erfolglos. Die Trump-Regierung bestimmt über die Härte der Sanktionen. Nordkorea werde niemals auf seine Atomwaffen verzichten.

Dieser Artikel erschien zunächst in der HuffPost Südkorea und wurde von Josh Groeneveld übersetzt.

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